„Fahrzeug komplett zerstört“ – Neue Details zum tödlichen Ring-Unfall

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Am Ostring passierte der schreckliche Unfall.

Ein Toter, ein Schwerverletzter, Trümmerteile im weiten Umkreis – der verheerende Unfall am Unnaer Ringtunnel am späten Samstagabend wurde von unseren Lesern den gesamten Sonntag über teils heftig diskutiert. 

Dabei ging es vor allem um die Umstände dieser spätabendlichen Todesfahrt. Zu diesen gab die Unnaer Polizei am Montag (6. 11.) weitere Details bekannt.

Demnach hatte der Unfallfahrer – wie schon in unserem Bericht vom Sonntag geschildert – wenige Stunden vor dem tödlchen Crash bereits einen anderen Unfall verursacht. Und zwar am Nachmittag gegen 16:15 Uhr auf der B1 in Höhe Florianstraße, macht die Polizei heute diesen ersten Unfall konkret.

Der 41-Jährige war dort auf einen anderen Pkw aufgefahren. Verletzt wurde niemand.

Da die Polizeibeamten allerdings eine Alkoholfahne rochen, musste der Mann ins Röhrchen pusten: Der Atemalkoholtest verlief positiv.

Und wie uns Polizeisprecher Thomas Röwekamp auf Nachfrage mitteilte, lag der Wert „bereits am Nachmittag im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit.“

Auch der 38-jährige Beifahrer – derselbe, der sich auch beim Unfall am Abend mit im Wagen befand – war nicht mehr fahrtauglich.

Der 41-Jährige musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Die Weiterfahrt untersagten ihm die Beamten. Ein Freund des Betrunkenen holte das Auto von der Unfallstelle auf der B1 ab – mit demselben Wagen passierte sieben Stunden später, gegen 23:20 Uhr, der folgenschwere Unfall auf dem Ostring Höhe Bahnhofstraße/Busbahnhof.

Der 41-jährige Rumäne war, im Gegensatz zu seinem schwerverletzten Beifahrer, nicht angeschnallt, berichtet die Polizei.  Er verstarb an der Unfallstelle.

Zeugen zufolge war er bei regennasser Fahrbahn deutlich zu schnell unterwegs gewesen. Bei dem Crash hatten alle Airbags ausgelöst, das Fahrzeug wurde komplett zerstört.

 

Um Gerüchten entgegenzuwirken, stellt die Polizei Unna auf ihrer Facebook-Seite Folgendes noch einmal klar und bat uns, dies zu übernehmen:

‼️Da bereits einige Gerüchte in den sozialen Netzwerken kursieren, hier unsere Antworten auf diese „Thesen“:

Laut Zeugenaussagen fuhr der Fahrer des Unfallwagens mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Es gibt allerdings keinerlei Hinweise darauf, dass er an einem Rennen auf dem Verkehrsring beteiligt war.

Nach ersten Feststellungen war der Fahrzeugführer zur Unfallzeit nicht angegurtet, während der Beifahrer den Sicherheitsgurt angelegt hatte. Alle Airbags des Fahrzeuges hatten ausgelöst. Das Fahrzeug wurde komplett zerstört.

Nein, es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es sich um Einbrecher handelt!
Im Fahrzeug wurden weder Einbruchwerkzeug noch Diebesgut aufgefunden.

 

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