Matratze in Asylheim angezündet: Bewohner (22) in U-Haft

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Er zündete offensichtlich volltrunken die Matratze in seinem Zimmer an. Die Folge: 20 Verletzte durch Rauchgas. Jetzt sitzt der Asylbewerber hinter Gitter.

Wegen dringenden Verdachts der Brandstiftung in der Zentralen Unterbringung (ZUE) Rüthen/Kreis Soest in der Nacht zu Sonntag ist ein  22jähriger Marokkaner in Untersuchungshaft geschickt worden.

Der Nordafrikaner war wie berichtet noch in der Nacht des Feuers festgenommen worden. Er soll das Feuer gelegt haben, das gegen 01:25 Uhr in der ZUE (derzeit mit 216 Personen belegt) ausbrach.

Ca. 20 Bewohner erlitten leichte Rauchvergiftungen, wurden durch Notärzte vor Ort versorgt.

Nach Feststellungen der Brandermittler hatte der inhaftierte Marokanner die Matratze in seinem Zimmer angezündet, schildert die Kreispolizeibehörde Soest in ihrer Folgemeldung. „Dadurch kam es zu erheblicher Rauchentwicklung.“

Der Sachschaden durch die Flammen beschränkte sich auf die Matratze und das Bett. Der Raum und der angrenzende Flur wurden durch den Ruß jedoch massiv verunreinigt.

In seiner Vernehmung stritt der 22 Jährige die Brandstiftung ab. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde er dem zuständigen Amtsgericht in Warstein vorgeführt. Die vorliegenden Beweise reichten dem Richter aus, Haft gegen den 22-jährigen Mann anzuordnen.

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