Der „graue Riese“ ist gefallen – „Parkquartier Königsborn“ entsteht

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In Schutt und Asche ist der mächtige achtgeschossige Wohnblock an der Potsdamer Straße zerfallen. Der Abriss des „grauen Riesen“, fotografisch dokumentiert von Werner Falarczyk aus Königsborn, ist der erste Schritt zum „Parkquartier Königsborn“. 
140 öffentlich geförderte neue Wohnungen werden bis voraussichtlich Ende 2019 im größten Unnaer Stadtteil entstehen. Die drei Gebäudekomplexe sehen modernes barrierefreies Wohnen vor, ergänzt durch Betreuungsangebote im Königsborner Wohnviertel.
Über 21 Millionen Euro kosten Abriss und Neubau. Das NRW-Bauministerium hat für die ambitionierte Maßnahme über die NRW.BANK  14,7 Millionen Euro Fördergeld bereit gestellt.
Wie das Bauministerium NRW im April vermeldete – damals noch unter Rotgrün -, sollen im Parkquartier Familien, Alleinstehende, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen barrierefrei leben können.
Aufgrund des frappanten Mangels an preisgünstigen Wohnungen in Unna hält die Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) bereits seit über zwei Jahren 33 Millionen Euro in Reserve, um in den Kommunen des Kreises, die Anteile an ihr halten, Sozialwohnungen zu bauen. Die geplante Sozialbau-Offensive kommt nur schleppend voran, da es an geeigneten Grundstücken fehlt. Darum weicht das kommunale Wohnungsbauunternehmen inzwischen auf „Verdichtung“ des Bestands auf seinen bisherigen Grundstücken aus.

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