Jüdisches Leben in Unna – Stadtrundgang im Gedenken an Reichsprogromnacht

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Gegen das Vergessen.

1938 – vor 79 Jahren – brannten in der Nacht vom 09. auf den 10. November die Synagogen in Deutschland. Die Nationalsozialisten zerstörten Geschäfte und Wohnungen jüdischer Besitzer. Die jüdischen Bürger wurden misshandelt, verhaftet, getötet.

Das Hellweg-Museum lädt am Sonntag, 12. November, ab 14:30 Uhr zum Stadtrundgang „Jüdisches Leben in Unna“ ein. Der kostenlose Stadtrundgang dauert etwa zwei Stunden.

Männer und Jungen werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen, da auch der jüdische Friedhof besucht wird.

Die Teilnehmer treffen sich am Hellweg-Museum, in dem die Einführung stattfindet. Birgit Hartings, Historikerin und Museumspädagogin, führt die Besucherinnen und Besucher zu Orten, die mit der jüdischen Geschichte Unnas in Verbindung stehen. Im Mittelpunkt steht hierbei die Entrechtungs- und Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten.

Heute (9. 11. 17) sind die Bürger ab 18 Uhr zur Kranzniederlegung an der jüdischen Gedenkstätte willkommen (Massener Str./Beethovenring), danach folgt eine Gedenkveranstaltung im ZiB (ab 18.30 Uhr).