Raub am Seepark: 8 Verdächtige ermittelt – Opfer erleidet bleibende Schäden

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Die Akte “zweifacher Raub am Seepark in Lünen” vom 26. August wird geschlossen. Die brutalen Taten gelten als geklärt.

Acht junge Männer / Jugendliche sind als Tatverdächtige ermittelt worden. Das Hauptopfer – ein 27 jähriger Bergkamener, der lediglich Hilfe hatte holen wollen – befindet sich laut heutiger Polizeiauskunft zwar auf dem Wege der Besserung; doch wird er von der brutalen Attacke bleibende Schäden davontragen.

Diese bedrückende Mitteilung schickte der Dortmunder Polizeisprecher Gunnar Wortmann heute als Abschlussmeldung zu den Raubstraftaten am Seepark Lünen.

“Die Akte wird jetzt an die Staatsanwaltschaft übergeben”, teilte Wortmann mit. “Insgesamt konnten acht Tatverdächtige ermittelt werden. Es handelt sich um junge Männer zwischen 17 und 18 Jahren aus Lünen.”

Die beiden mutmaßlichen Haupttäter hatten die Zeugen seinerzeit als osteuropäisch bzw. türkisch beschrieben, ein dritter Verdächtiger – nach dem die Polizei gesondert gefahndet hatte – soll “Jan” geheißen und auffallend kurze Finger gehabt haben.

“Das Wichtigste zum Schluss. Das Opfer der feigen Gewalttat ist langsam auf dem Weg der Besserung”, schreibt der Dortmunder Polizeisprecher in seiner Abschlussmeldung. “Allerdings wird es nach jetzigem Kenntnisstand bleibende Schäden davontragen.”

Rückblick, 26. August 2017:

Im Seepark Lünen-Horstmar wurden am Abend des 26. August, einem Samstag, kurz hintereinander zwei Männer Opfer roher Gewalt.

Gegen 22 Uhr sprach eine ca. 15-köpfige Jugendgruppe zunächst einen 20-jährigen Paderborner an. Als er sich weigerte, die verlange Beute herauszugeben – Zigaretten und Geld -,  traten und schlugen ihn mehrere aus der Gruppe brutal zu Boden; am Boden liegend wurde er unablässig weiter geprügelt und getreten, zusätzlich sprühten die Gewalttäter Pfefferspray in seine Augen.

Zeugen sprachen daraufhin einen vorbeifahrenden Fahrradfahrer an – besagten 27-Jährigen  aus Bergkamen. Er möge bitte die Polizei verständigen.

Der junge Bergkamener schickte sich sofort an, die 110 zu wählen – da gingen einige aus der Tätergruppe sofort mit roher Gewalt auf ihn los, traten ihn buchstäblich on seinem Fahrrad und erbeuteten sein Handy.

Beide Männer wurden verletzt, der Bergkamener aber so gravierend, dass er lange Wochen der Genesung benötigte und – wie heute von der Polizei bestätigt wurde – leider bleibende Schäden davonbehalten wird.

Die mutmaßlichen feigen Täter wurden nach und nach ermittelt und festgenommen. Darunter waren drei minderjährige Deutsche.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist jetzt aber eine irreführende Polizeimeldung. Acht Täter wurden ermittelt, davon waren drei Deutsche. Wieviel von diesen drei Deutschen hatten denn einen Doppelpass und waren (zum Beispiel) Deutsch-Türken ? Und woher kamen die anderen fünf ?

    Wenn schon so explizit auf die Deutsche Nationalität hingewiesen wird, kann man doch auch bitte die ganze Wahrheit sagen…..