Raubopfer mussten sich gegenseitig mit Kabelbindern fesseln

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Symbolbild.

Er zwang seine Opfer mit vorgehaltener Schusswaffe, sich gegenseitig mit Kabelbindern zu fesseln.

Im Dortmunder Nordosten (Körner Hellweg) ist am späten Samstagabend (11. November)  ein Supermarkt überfallen worden.

Der zunächst noch unauffällige Kriminelle stand gegen  21.45 Uhr mit weiteren Kunden in der Warteschlange im Kassenbereich. 

Als er an der Reihe war, entpuppte er sich. Er forderte von der Kassierin das Kassengeld – und hob, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, seinen Pullover hoch und zeigte auf eine Schusswaffe in seinem Hosenbund.

Im Anschluss zwang er alle Kunden und Angestellten in einen Büroraum, wo sich sich gegenseitig mit Kabelbindern fesseln mussten. Mit dem erbeuteten Geld flüchtete der Räuber  danach zu Fuß in Richtung Berliner Straße.

Der Gesuchte ist etwa 25 Jahre alt und 1,70 m groß, schlank, mit kurzen dunklen Haaren, er sprach gebrochenes Deutsch. Zur Tatzeit war er mit einer ausgewaschenen Jeanshose und einer dunkelgrauen Winterjacke bekleidet.

Bereits am Freitagabend passierte außerdem ein Straßenraub in Dortmund-Hörde:  Opfer wurde eine 46jährige Fußgängerin, der ein Unbekannter gegen 18.50 Uhr im Bereich der Nortkirchenstraße (Nähe  Bushaltestelle „Entenpoth“) das Smartphone entriss. Er stieß die Frau außerdem grob zur Seite, wodurch sie stürzte und sich leicht verletzte.

Dieser Räuber wird wie folgt beschrieben: etwa 19 bis 25 Jahre alt, etwa 175 cm groß, schwarze Haare, Schnauzbart, südländisches Aussehen, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, einer schwarzen Jogginghose mit weißer Aufschrift auf dem linken Oberschenkel und dunklen Schuhen.

Zeugen für beide Straftaten melden sich bitte bei der Kriminalwache in Dortmund unter 0231-132-7441.

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