Schnelles Internet für den Nordkreis: Dafür 6,5 Mio vom Land

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Das sind doch mal die passenden „good news“ zum Start in die Adventszeit. Sozusagen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk hat Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer da mitgebracht!

Stellvertretend für seine eigene Stadt, Kamen und Bönen konnten Schäfer und sein Wirtschaftsförderer Walter Kärger am Freitag einen Millionen schweren Förderbescheid in Düsseldorf entgegen nehmen. Und zwar aus den Händen von Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP): Mit 6,5 Mio. Euro fördert das Land den Breitbandausbau in den drei Nordkreiskommunen. 

„Mit dieser Förderzusage haben wir nun die einmalige Chance, unsere ,weißen Flecken´ in den beteiligten Kommunen mit einem zukunftsweisenden FttB-Netz auszubauen“, freute sich Roland Schäfer in einer ersten Stellungnahme. Dabei werden die unterversorgten Gebiete mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude versorgt.

„Die so erschlossenen Haushalte werden damit über symmetrische Internetanbindungen verfügen, die hinsichtlich der verfügbaren Bandbreite kaum noch Wünsche offen lassen“, heißt es nahezu euphorisch in der Pressemitteilung der Stadt Bergkamen.

Insgesamt beläuft sich die Landesförderung auf knapp 6,5 Mio Euro und ist damit genauso hoch wie die bereits im August zugesagte Bundesförderung.

Die drei beteiligten Kommunen haben sich im Vorfeld des Antragsverfahrens darauf verständigt, den geplanten Netzausbau im Rahmen des sog. Betreibermodells vorzunehmen. Die Besonderheit bei dieser Fördervariante liegt darin, dass die Kommunen langfristig Eigentümerin der passiven Netzinfrastruktur bleiben.

Die Federführung hat die Stadt Bergkamen übernommen. Eine Kooperationsvereinbarung soll die enge Zusammenarbeit der drei Kommunen  sicher stellen.

Den Räten in Kamen und Bergkamen wird diese Vereinbarung in ihren Dezembersitzungen noch zur Entscheidung vorgelegt. Der Gemeinderat in Bönen hat dem Abschluss der Kooperationsvereinbarung bereits am 23. November zugestimmt.

„Mit bereits ausgewählten Beratungsunternehmen werden nun kurzfristig die nächsten Schritte abgestimmt. Insbesondere sind Ausschreibungs- und Vergabeverfahren zur Verpachtung und zum Bau des Netzes erforderlich“, kündigt Wirtschaftsförderer Kärger an. „Mit den Ergebnissen dieser Ausschreibungsverfahren wird dann das Antragsverfahren zur Erlangung der endgültigen Förderbescheide eingeleitet.“

 

 

 

 

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