Bitte mitmachen! Eltern entscheiden über Unnas Betreuungsangebot

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Hier sind die Unnaer Eltern gefragt – sie sollen bzw. können das künftige Betreuungsangebot für Kinder in ihrer Stadt selbst mitgestalten. Dazu ist es wichtig, dass möglichst viele Eltern an der laufenden Befragung mitmachen.
Mitte November verschickte die Stadtverwaltung 3126 Fragebögen zum Betreuungsbedarf – diese Post bekamen alle jungen Eltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr. Rundblick berichtete über den Auftakt dieser Befragungsaktion.
Nach den ersten zwei Wochen freut sich Kim Smith von der Netzwerkstelle „KitaPlus“ über einen Rücklauf von immerhin schon über 10 Prozent. Sie hofft jetzt auf möglichst rege weitere Umfragebeteiligung, denn nur dann kann die Stadt ihre Kita- und sonstigen Betreuungsangebote bedarfsgerecht planen.
„Die Familien müssen dabei mitreden“, betont Kim Smith (im Bild oben, mit der zuständigen Beigeordneten Kerstin Heidler). Sonst stochert die Stadt mit ihren Angeboten im Nebel.
Wie steht es um die Familiensituation? Wie regeln Väter und Mütter die Kinderbetreuung mit dem aktuellen Angebot und den derzeitigen Kita-Öffnungszeiten? Und an welcher Stelle muss sich die Kita-Betreuung den Wünschen der Unnaer Mütter und Väter anpassen?
„Nur mit diesen Daten lassen sich passgenaue Betreuungsangebote erarbeiten,“ betont Kim Smith. „Ziel der Abfrage ist es, die Betreuungswünsche der Eltern in der Jugendhilfeplanung in enger Zusammenarbeit mit den Kitas zu reflektieren und in zukünftige Betreuungskonzepte einfließen zu lassen.“ Dabei wird eine Verbesserung der derzeitigen Angebote angestrebt.
In nur 5 Minuten ist der Fragebogen ausgefüllt. Dies kann auch Online erfolgen (https://www.soscisurvey.de/stadt-unna-bedarfserhebung/), da ein Onlinezugang eingerichtet wurde oder wenn das Kind bereits in einer Betreuung ist, auch direkt in der Kindertagesstätte abgegeben werden. Ende des Jahres soll die Befragung abgeschlossen sein. Erste Ergebnisse werden zum Jugendhilfeausschuss im Frühjahr 2018 vorliegen.
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