Dieselunfall auf A1 – 500 Liter in der Kanalisation

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne
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Am frühen Mittwochmorgen (06. Dezember) um 06:37 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Werne zu einem Unfall auf der Autobahn A1 aus. Ein LKW hatte bei Ascheberg eine große Menge Diesel verloren.

Der Lastwagenfahrer war in Fahrtrichtung Bremen unterwegs, als er über das verlorene Ersatzrad eines anderen LKW fuhr. Dabei rissen der Unterboden und eine Leitung des Dieseltanks auf. Das mitgeschleifte Rad qualmte stark, sodass er zunächst einen Brand seines Fahrzeugs vermutete.

Der Fahrer fuhr auf den Rastplatz Im Mersch, wo 350 bis 500 Liter Diesel ausliefen und in die Kanalisation gelangten, bevor die Feuerwehr die Verschmutzung stoppen konnte: Mit einer sogenannten Spillbag fingen die Einsatzkräfte den Treibstoff auf, die Kanalisation dichtete man mit pneumatischen Dichtkissen ab. Bindemittel verhinderte eine weitere Verteilung des Treibstoffs.

Zunächst wurde der auslaufende Diesel mit Spillbags aufgefangen, bevor die Leitung provisorisch abgedichtet wurde. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)
Pneumatische Dichtkissen schützten die Kanalisation. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Die Polizei sperrte den Rastplatz in der Zeit vollständig für den Verkehr.

Zwölf Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz, zudem die Untere Wasserbeörde und die Polizei. Straßen.NRW reinigt den Rastplatz derzeit noch, er ist weiterhin gesperrt (Stand 10:08 Uhr).

Erst am 21. November hatte es einen ähnlichen Unfall an der A1 gegeben, als ein Fahrer beim rangieren den Tank seines Sattelschleppers aufgerissen hatte, der Rundblick berichtete.

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