Im Bus Kind zurechtgewiesen – da kam der große Bruder mit 10facher Verstärkung

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Symbolbild. (Foto: Rundblick)
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Das Kind hatte seine Füße auf dem Sitzplatz im Bus abgestellt – das missfiel einem 21 jährigen Mann im Bus, und er wies die ca. Zehnjährige zurecht.

Und bekam es kurz danach mit ihrem großen Bruder zu tun – der mit zehnfahrer Verstärkung anrückte.

Wie Polizeisprecher Frank Meiske von der Kreispolizei Soest schildert, passierte der Vorfall am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in einem Bus von der Kopernikusschule zum Busbahnhof Lippstadt.

Ein ca. 10 jähriges Mädchen hatte seine Füße auf den Sitz gestellt und wurde von dem 21Jährigen zurechtgewiesen: damit der Sitzplatz nicht verschmutzte und weil sich eine ältere Dame sich auf diesen Platz setzen wollte.  Das Kind folgte den Anweisungen, stellte seine Füße auf den Boden.

„Als der junge Mann am Busbahnhof ausstieg und am Bussteig auf den Anschlussbus wartete, kamen plötzlich etwa 10 südländisch aussehende Personen auf ihn zu“, berichtet die Polizei weiter. Drei bis vier Personen griffen den unvorbereiteten Lippstädter an, attackierten ihn, schlugen und traten auf ihn ein.

Wortführer war offensichtlich der Bruder der 10Jährigen aus dem Bus, die sich bei ihm über die Zurechtweisung beschwert hatte.

Nach der kurzen, aber heftigen Attacke flüchteten die Täter in Richtung Ferdinandpark. Die Polizei wurde informiert.

Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass insbesondere zwei 14 und 17 Jahre alte Jugendliche aus Lippstadt die Haupttäter waren.

Bei dem 14-jährigen handelte es sich um den Bruder des Mädchens. „Er ist auch bereits in der Vergangenheit mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten“,

schildert  Polizeisprecher Meiske.

Gegen beide wurde eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Der 21-Jährige erlitt bei dem Angriff Verletzungen. Ein Rettungstransportwagen war jedoch nicht erforderlich. Er wollte selbstständig einen Arzt aufsuchen.

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