Fast 50 Einbrüche, 6 Monate U-Haft – weiter ging´s…

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Dass die derzeit übliche Härte der Justiz nur bedingt zur Abschreckung taugt, zeigt eine als Erfolgsmeldung gedachte Mitteilung der Polizei Dortmund vom Anfang dieser Woche.

Die Großstadbehörde freute sich darin über die Festnahme zweier bosnischer Wohnungseinbrecher in Mannheim, ermöglicht erst durch die Dortmunder Ermittlungskommission (EK) Engel.

Denn einer der beiden Kriminellen, ein 28-jähriger Bosnier, war dieser EK bereits Anfang 2016 ins Netz gegangen. Wegen nachgewiesener 49 Wohnungseinbrüche saß der Mann von Februar bis August 2016 in Untersuchungshaft. Sprich: ein halbes Jahr.

Im Oktober dieses Jahres wandte sich die Kripo Heidelberg an die hiesige EK Engel:  Anlass war eine DNA-Spur, die bei einem Wohnungseinbruch gesichert worden war – und tatsächlich gehörte sie zu jenem Bosnier, der noch ein Dreivierteljahr zuvor nach einer Einbruchsserie in U-Haft gesessen hatte.

Das halbe Jahr hinter deutschen Gittern war offenbar ohne nachhaltigen Abschreckungseffekt geblieben.

Aufs Konto des Bosniers gehen jetzt schon wieder mindestens vier neue Einbrüche, zusammen mit einem Komplizen verübt. Der Festnahme folgte ein neuer Haftbefehl… same procedure… 

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