Am Airport aufgeflogen – und Abflug in den Knast nach Frankreich

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Symbolbild / Polizei
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Au revoir! Und tschüss. Ab nach Frankreich hinter Gitter.

„Eigentlich war es eine ganz normale Festnahme am Dortmunder Flughafen….  Ein Telefonat mit den französischen Behörden änderte dann jedoch einiges.“ So beginnt Bundespolizeisprecher Volker Stall diese nicht ganz alltägliche Meldung – mal eine Erfolgsmeldung vom Donnerstagmorgen, 04. Januar:

Gegen 07:30 Uhr überprüften Bundespolizisten am Dortmunder Airport einen 44-jährigen Georgier, der just aus Kutasi (Georgien) eingeflogen war und einzureisen versuchte.

Dabei stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag: Das Amtsgericht Konstanz hatte ihn wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt.

So weit noch fast alltäglich.

Doch Recherchen ergaben, dass sich der 44 jährige Georgier auch im Nachbarland Frankreich wenig um die geltenden Gesetze  geschert hatte. „Dort gilt er als Tatverdächtiger für mehrere Wohnungseinbrüche, Diebstähle und schwere Hehlerei“, berichtet Volker Stall.

Und die französischen Behörden fackelten nicht lange: Sie erließen nach Rücksprache mit den Kollegen in Dortmund noch am selben Tag einen internationalen Haftbefehl.

Bundespolizisten lieferten den Georgier direkt ins Polizeigewahrsam ein, und der Haftrichter erließ Auslieferungshaftbefehl. Au revoir – Abflug nach Frankreich.

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