Zusätzlich zu A1- und A44-Ausbau: „Wirtschaft braucht dringend B1-Tunnel“

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Ausbau der A1, Ausbau der A44 am Kreuz Unna – alles schön und alles wichtig. „Aber die Wirtschaft braucht auch dringend den B1-Tunnel“, drängt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dortmund die Landesregierung zum Handeln.

Der Masterplan der NRW-Regierung zum Fernstraßenausbau sieht für 2018 weitreichende Projekte vor. Das begrüßt die IHK insgesamt sehr. „Die Ost-West-Achse durchs Ruhrgebiet ist einer der Schwerpunkte der Verkehrsplanungen“, lobt sie die Vorhaben der CDU/FDP-Regierung.

Östlich von Dortmund  (Kreuz Unna) werde die A44 mit hoher Priorität ausgebaut. „Westlich ist der sechsspurige Ausbau bis zur A 45 bereits erfolgt. Das Nadelöhr auf der städtischen B1 steht aber damit in unmittelbarem Zusammenhang.“

Daher sollte der B1-Tunnel in Dortmund ebenfalls ins Arbeitsprogramm aufgenommen werden, fordert die Kammer. „Die gewerbliche Wirtschaft im Ruhrgebiet braucht den B1-Tunnel ebenso wie die anderen geplanten Bauprojekte auf den NRW-Autobahnen.“

Die IHK begrüßt, „dass mit der A1, der A44 und der A45 wesentliche Projekte aus unserem Bezirk bereits ins Arbeitsprogramm 2018 aufgenommen wurden. Gleichzeitig appellieren wir aber noch einmal an die Politik, die Planung für den Bau des B1-Tunnels in Dortmund dringend intensiver zu prüfen.“ Schließich heiße es im Masterplan explizit, dass Maßnahmen auch angegangen werden, „wenn sie in besonderer räumlicher Nähe oder in besonderem Sachzusammenhang mit einer höher priorisierten Maßnahme stehen“. Dies sei beim B1-Tunnel der Fall.

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