„Wasserprüffung“ von Kamen, Folge 2: Jetzt kommen die Kalt- und Warmwassermonster

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Das war für unsere Facebook-Community die Lachnummer des Jahres – dabei war das Jahr gerade erst 7 Tage jung.
Okay, bei allem Ernst und Ärger des offenbar kriminellen Hintergrundes (offenbar sind da Einbrecher auf Tour, die gucken wollen, wer (nicht) zuhause ist) – die Nummer war der Brüller und erfährt zu allem Überfluss jetzt eine Fortsetzung – für die kreative Illustration danken wir herzlich unserem Leser Ingo Karney!
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Was bisher geschah:
„Am 8. 1. ist ein wasserprüffung nötig. Wir brauchen von jeden Wohnungen ein Münster.“ Ähem – ja… und bitte eine kalte Flasche Wasser vor die Haustür stellen, liebe Bewohner… Diese Zettel hingen am Sonntagmorgen (7.1.) in Treppenhäusern der Mehrfamilienhäuser „Blumenstraße“ und „Auf dem Spiek“ im Kamener Norden.
„Eventuell eine neue Masche, um zu schauen wer zu Hause ist und wer nicht… keine Flasche, keiner zu Hause und dann einbrechen“, ärgert sich eine Leserin. Also, rieten wir unserer Leserschaft: „Stellt besser heute Abend ´ne Wasserflasche vor die Tür…“
Die Facebookgemeinde bog sich vor Lachen ob dieser grauenhaften Orthografie und Grammatik, gab schadenfrohe  Ratschläge wie „statt Wasser n Duden vor die Tür legen“ oder „Warten, bis die kommen, mit ´nem 10 Liter Eimer Wasser hinter die Tür stellen, Tür auf und ZACK!“ – die ganze Woche über troff der Spott weiter durch den Post.
Heute Abend (Donnerstag) schrieb uns Tränen lachend jene Leserin, die uns auch schon mit der „Wasserprüffung“ versorgt hatte:
 
„Es geht in die nächste Runde! Nun braucht man keine Münster mehr, sondern Kaltwassermonster und Warmwassermonster… ??… kreativ sind sie ja, das muss man ihnen lassen…“
… aber ihr müsst zugeben, sie haben ihre Orthografie professionalisiert.
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Am Freitagmorgen bekamen wir eine Einschätzung der Unnaer Polizei.
Polizeisprecherin Vera Howanietz schrieb uns zur Folge 2 der Wasserprüffung:
„Folge 2 in Sachen Wasserprüfer ist rechtlich genauso zu bewerten wie Folge 1. Irgendjemand hat die Haustür auch hier wieder geöffnet und den vermeintlich Unbefugten Zutritt gewährt. Ein mögliches „Ausspähen“ ist zwar auch hier zu vermuten, stellt aber noch keinen Straftatbestand dar.“
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