Junge Frau im Zug sexuell belästigt – Zeugen gehen dazwischen

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Erst redete er auf sie ein. Dann fasste er sie an. Dann gingen Zeugen dazwischen. Dann drohte er mit der Faust. Er war schon vorher wegen Gewaltdelikten polizeibekannt.

In einem Nahverkehrszug wurde am Samstagmorgen (13. Januar)  eine alleinreisende junge Frau sexuell belästigt.

Die 20-jährige Münsteranerin fuhr im RB 50 nach Dortmund, als sich gegen 8.15 Uhr ein junger Mann zu ihr setzte und ein Gespräch begann.

„Im Laufe der Unterhaltung soll der 25 Jährige immer fordernder geworden sein“, schildert Bundespolizeisprecher Volker Stall die schleichende Eskalation dieser Zugbekanntschaft. Dann konnte der zudringliche Fremde auch seine Hände nicht mehr bei sich lassen, begrapschte die 20 Jährige am Bein. Trotz mehrfacher Aufforderungen der jungen Frau ließ er nicht von ihr ab.

Schließlich schalteten sich zwei Mitreisende ein. „Die beiden Männer waren auf die Bedrängung der jungen Frau aufmerksam geworden und zeigten Zivilcourage“, lobt Stall die Reaktion dieser Zeugen, sich sich kurz entschlossen ebenfalls in die Sitzgruppe der jungen Frau setzten und den impertinenten Grapscher aufforderten, die 20 Jährige in Ruhe zu lassen.

Worauf dieser den 32- und 38-jährigen Reisenden mit der geballten Faust drohte.

Doch alarmierte Bundespolizisten erwarteten den Mann bereits im Dortmunder Hauptbahnhof und nahmen ihn  fest. Der Iraker ist bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt, informiert Volker Stall. „Er befindet sich aktuell im Asylverfahren und wohnt in einer Unterkunft in Lippstadt.“

Die Bundespolizei leitete gegen ihn ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung ein. Die Ermittlungen dauern an.

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