Werne: Feuerwehr muss tote Kuh aus Lippe bergen

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(Foto: Rundblick)
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Um 17:23 Uhr am gestrigen Dienstag (16. Januar) rückte die Freiwillige Feuerwehr Werne zum ehemaligen Zechengelände an der Gedembergstraße aus.

In der Mitte der Lippe, die derzeit bedingt durch die starken Regenfälle, sehr viel Wasser führt, trieb eine tote Kuh. Aufgrund der starken Strömung alarmierten die Einsatzkräfte die Kollegen aus Werne-Stockum, mit dem dort stationierten Einsatzboot, nach.

Feuerwehrleute mit Sicherheitsleinen und Wathosen sicherten das motorbetriebene Einsatzboot am Ufer während sich weitere Kräfte mit Schwimmwesten zum Lippewehr vortasteten, um eine Arbeitsleine am toten Tier zu befestigen.

„Vorsorglich wurde der Rüstwagen mit der fest eingebauten Seilwinde im Uferbereich in Stellung gebracht, um ggf. das bis zu 400 kg schwere Tier aus der Böschung zu bergen. In Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Werne und dem Eigentümer des nun identifizierten Rindes, wurde das Tier mit vereinten Kräften an Land gezogen und gesichert“, berichtet Unterbrandmeister Tobias Tenk in seiner Pressemitteilung.

Einsatzstelle aus Sicht vom Zechengelände (Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne)

Ein auf die Entsorgung von Tierkadavern spezialisiertes Unternehmen wird das Tier am heutigen Mittwoch abtransportieren. Insgesamt waren 32 Kräfte der Löschzüge aus Werne Stadtmitte und Stockum, sowie das Ordnungsamt, im Einsatz.

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