CDU Unna: Flughafen bleibt für Ausbau fehl am Platze

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Ein Flugzeug über dem Alten Markt Unna. (Archivbild RBU)
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„Dieser Flughafen ist und bleibt für einen Ausbau fehl am Platz.“ Dieses harsche Urteil fällt Jörg Nies von der CDU Unna.

Der Flughafenbeautragte des CDU-Stadtverbandes geht mit den Positiv-News, die der Unna-nahe Airport über sich verbreitet, hart ins Gericht.

Wie berichtet, hatte die Flughafengeschäftsführung zum Jahreswechsel verkündet: mehr als 2 Mio. Passagiere. Damit knüpfe man an das Spitzenjahr vor der Krise 2008 an, frohlockten die Airport-Chefs.  Man behaupte sich als Nr. 3 unter den NRW-Verkehrsflughäfen.

Jörg Nies, CDU Unna.

„Besser nicht erwähnt wird, dass die Nr. 3 in NRW einen Marktanteil von 4-5 % hat und dass das Minus im operativen Betrieb um 5 Mio. pendelt – ohne Zinsen, Abschreibungen und hoheitliche Aufgaben“, bemerkt Jörg Nies harsch. „Die Möglichkeit der Auflösung von Rückstellungen, die dieses Minus in den letzten Jahren reduzieren sollten, könnte schon bald erschöpft sein.“

Der Flughafen drohe schlicht schließen zu müssen, wenn bis 2023 nicht alle Beihilfen vollständig zurückgeführt würden.

Das Argument, dass für die neue NRW-Landesregierung die Regionalflughäfen  wieder „landesbedeutsam“ seien, hält Nies für Augenwischerei:

„Maßgeblich werden die EU-Kriterien für die Subventionierung sein.“ Und laut diesen gibt es für keinen Flughafen Ausbauzuschüsse, der – wie Dortmund – im 100-km-Radius weitere Standorte um sich herum versammelt.

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