Rund 80 Mio.: Bergkamen und Kamen wollen kräftig Geld ausgeben – Unna ebenfalls

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Grafiken für die Wasserstadt Aden. (Archivbilder / Quelle Stadt Bergkamen)
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Sie werfen nicht das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus, nein, das nicht. Doch beide Nachbarstädte im Norden wollen in diesem und kommenden Jahr kräftig in ihre Attraktivitätssteigerungen investieren.

Vor allem Bergkamen hat 2018 und ´19 richtig was vor. Die Nordbergstadt nimmt rund 60 Millionen Euro in die Hände, die vor allem in das ehrgeizige Großprojekt „Wasserstadt  Aden“ und das neue zentrale Freizeitbad fließen sollen.

Ebenfalls viel Geld buttert Bergkamen in den Breitbandausbau, unterstützt von begleitenden Fördersummen von Land und Bund: Erst Mitte Dezember hatte Bürgermeister Roland Schäfer einen Förderbescheid über 6,5 Mio. Euro von NRW-Wirtschaftsmininister Andreas Pinkwart entgegengenommen (Bild oben), für seine eigene Stadt, Kamen und Bönen. Damit habe man nun die einmalige Chance, die unterversorgten Gebiete in den drei Kommunen mit einem zukunftsweisenden FttB-Netz auszubauen –mit Glasfaseranschlüssen bis ins Gebäude.

Zur Erinnerung: Noch bis vorletztes Jahr steckte die Stadt in der Haushaltssicherung, d. h. musste eisern sparen etwa bei den freiwilligen Ausgaben. Aus diesem Korsett hat sie sich jetzt erstmal wieder befreit und kann investieren.

Etwas bescheidener geht man es in Kamen an – wo der städtische Haushalt ebenfalls seit Montag genehmigt ist. Aber investiert wird auch in der Sesekestadt – etwa in den neuen Sesekepark, der mit rund 20 Mio. Euro städtischen Geldern veranschlagt ist.

Das Investitionsprogramm für Unna sieht als ehrgeizige Vorhaben z. B. die abschließende Bahnhofsumfeld-Bebauung vor (mit neuem Büro- und neuem Parkhaus) sowie die Neubebauung des früheren Sportplatzes am Hertinger Tor mit Wohnhäusern, einem großen modernen Grundschulgebäude und einer Kita. Auch am millionenschweren „Bildungscampus Königsborn“ des Kreises ist die Stadt beteiligt.

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