„Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ in Neuauflage – Bund fördert Kampf gegen Extremismus

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Grafik: Bundesminsterium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Der „Dortmunder Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ hat eine Neuauflage erfahren.

Eine verständliche, auf 6 Seiten gebündelte Zusammenfassung ist jetzt erhältlich, teilt die Stadt Dortmund mit.

Der Aktionsplan analysiert das Problem des Rechtsextremismus in Dortmund und vernetzt bestehende Strukturen und Aktivtäten.

„Aus dem Aktionsplan gehen zentrale Handlungs- und Maßnahmeempfehlungen für die Gesellschaft der Stadt Dortmund hervor“, schildert die Verwaltung, der es wichtig ist, dass „der Aktionsplan die gesamte Stadtgesellschaft erreicht“. Daher wurde er komprimiert auf einige Seiten zusammengefasst.

„Damit die Handlungsfelder aus dem Aktionsplan gegen Rechtsextremismus umgesetzt werden können, werden im Rahmen des BundesprogrammsDemokratie Leben! – Partnerschaften für Demokratie“ für das Jahr 2018 wieder Fördermittel bereitgestellt“, kündigt die Stadtverwaltung an. Vereine, Verbände und Organisationen (nicht Einzelpersonen) könnten entsprechende Gelder „für geplante Demokratieprojekte“ beantragen.

Diese gehen allerdings ausdrücklich über den Kampf nur gegen Rechtsextremismus hinaus, so formuliert es jedenfalls die Beschreibung:

Förderungswürdig sind demnach alle „Projekte, die sich mit verschiedenen Formen von Diskriminierung und Extremismus auseinander setzen, sowie Projekte, die Menschen zu demokratischer Mitgestaltung ermutigen.“

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1 KOMMENTAR

  1. Schade, die Fördergelder wären sicherlich besser eingesetzt bei Kindergartenförderung, schulischen Maßnahmen oder anderen sozialen Projekten..
    Zitat“ Eine verständliche, auf 6 Seiten gebündelte Zusammenfassung ist jetzt erhältlich, teilt die Stadt Dortmund mit“ Sehr verständlich vor allem wenn denn gleich Vorurteile, die ja eigentlich angeprangert werden, selbst ausgeteilt werden. Zitat: „Ausgewählte Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im ländlichen Raum“ Demzufolge sind offensichtlich also alle weniger urbaner und auf dem Land lebende Menschen feindlich gegenüber Neubürgern? M.E sind sie eher kritischer eingestellt mit einem deutlich besseren Gespür für eine mögliche Bedrohung. Zitat: „Prävention und Deradikalisierung“. Ein Hohn unter der derzeitigen Diskussion nicht nur zu den radikalisierten Salafistenfrauen die massenweise zurückkommen und sicher nicht von einem weiteren harmonischen Familienleben in Deutschland träumen. Was also soll dieser Aktionsplan wirklich dem Normalbürger rüber bringen und letztlich bewirken?