Wegen Kapitalverbrechens auf der Flucht: Frauenduo zieht Spur der Verwüstung hinter sich her

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Symbolbild / Pixabay
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Eine Spur der Verwüstung zogen am Donnerstagnachmittag in Dortmund zwei junge Frauen  im silbernen Kombi hinter sich her – sie bauten in nicht mal einer Stunde 5 Verkehrsunfälle mit 53.000 Euro Gesamtschaden. Der Grund für ihre zerstörerische Flucht: Beide sind mögliche Kapitalverbrecherinnen. Gesucht wegen schweren Raubes und versuchter Tötung. 

Um kurz nach 14 Uhr fiel das Frauenduo zum ersten Mal auf, als es in einem Parkhaus in der Dortmunder City zunächst Passanten um Geld bat,  dann versuchte, eine Schranke an der Ausfahrt anzuheben – und schließlich die Schranke mit ihrem silbernen Kombi durchbrachen. Danach rasten sie über die Hövelstraße davon.

10 Minuten später drängte besagter Kombi auf der Rheinischen Straße beim wilden Spurwechsel ein anderes Auto ab, prallte auf an der Einmündung Emscherbrücke auf einen weiteren Wagen, stoppte kurz, beschleunigte dann wieder und bog bei tiefrotem Ampellicht nach rechts in die Dorstfelder Allee ein.

Dort ging´s in rasendem Tempo über eine weitere rote Ampel, zwischen zwei stehenden Autos hindurch (beide wurden ramponiert) und erneut über Rot weiter gen Norden auf die Huckarder Straße. An der Kreuzung Allensteiner Straße folgte der finale Crash – der Kombi prallte auf gleich mehrere wartende Fahrzeuge und schob sie ineinander.

Beide Frauen sprangen dann aus dem Unfallwagen und versuchten noch wegzurennen, doch Beamte der Dortmunder Polizei wussten das zu verhindern. Neben dem immensen auf der Flucht angerichteten Sachschaden (über 50.000 Euro) stellte sich heraus, dass die 19 jährige Fahrerin und ihre 18 jährige Beifahrerin Tatverdächtige zweier schwerer Straftaten sind: Versuchte Tötung und schwerer Raub in Erfurt.

Beide Frauen wurden vor Ort festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Die 19-jährige Fahrerin stand möglicherweise auch unter Drogeneinfluss, ihr wurde eine Blutprobe entnommen.

UPDATE Samstag – was den Frauen vorgeworfen wird

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