Frauen nach rasender Flucht durch DO gefasst: Am Vorabend Mordversuch aus Habgier

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Symbolbild (Pixabay)
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Gegen die beiden jungen Frauen (18, 19), die am Donnerstag (8. 2.) nach einer rasenden Flucht durch Dortmund gefasst wurden, liegen erdrückende Tatvorwürfe vor. Sie sollen am Vorabend  (7. 2.) in Erfurt einen 30 jährigen Mann fast totgestochen haben – die ältere der beiden muss sich wegen Mordversuchs verantworten.

Das teilten Kripo und Staatsanwaltschaft Erfurt am Freitag mit.

Wie berichtet, hatte das Frauenduo (beide Frauen sind laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Erfurt Deutsche) in seinem silbernen Kombi in weniger als einer Stunde 5 Verkehrsunfälle verursachte, als es in rasendem Tempo vor der Dortmunder Polizei flüchtete. Bei der Festnahme stellten sich die frischen Ermittlungen heraus – wegen schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung sowie (bei einer der beiden Frauen) auch wegen versuchten Mordes.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge hatten die 18 und 19 Jahre alten Frauen gemeinsam den Plan geschmiedet, das Auto ihres 30 jährigen Opfers (einen VW Passat) in ihren Besitz zu bringen. Dazu soll die Jüngere dem Mann vor dem Angriff bereits ein sedierendes Medikament in die Trinkflasche geschüttet haben.

Im Wagen des 30 Jährigen erfolgte dann am Mittwochabend die heimtückische Attacke: Völlig überraschend soll die 19 Jährige von hinten mit einem Messer mehrfach auf den Mann eingestochen haben, wodurch dieser lebensgefährliche Stichverletzungen erlitt.

Dem Opfer gelang es, sich aus dem Auto zu retten, während die beiden Frauen mit dem silbernen Kombi nach Dortmund flüchteten. Dort wurden sie am Donnerstagmittag nach wilder Crashfahrt von Dortmunder Polizeibeamten gestellt.

Mord wird gemäß § 211 Strafgesetzbuch mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft, bei Anwendung von Jugendstrafrecht beträgt das Höchstmaß der Jugendstrafe 15 Jahre.

 

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