Eine besondere Kooperation: Diakonie und Gemeinde rücken enger zusammen

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Susanne Wöstenberg (vorne, 2. von links), Fachbereichsleiter Christoph Straub (vorne, rechts), Pfarrer Volker Jeck (hinten, Mitte), Diakonie-Vorstand Christian Korte (hinten, rechts) sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinde und Diakonie. (Foto: drh)
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Gemeinsam die soziale Arbeit stärken.

Die Diakonie Ruhr-Hellweg und die evangelische Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern werden in Zukunft enger zusammenarbeiten. Der Hilfebedarf in den Dörfern ist größer, als zuvor angenommen. Das Beratungsangebot der Kirchengemeinde soll daher ausgebaut werden.

So berät Sozialarbeiterin Susanne Wöstenberg in den Ostgemeinden Hemmerde und Lünern Menschen in ganz unterschiedlichen Notlagen. Sie unterstützt bei familiären oder persönlichen Problemen, beantwortet Fragen zum Umgang mit Behörden oder vermittelt Hilfsangebote. Für das „Ambulant Betreute Wohnen“ der Diakonie ist Susanne Wöstenberg Ansprechpartnerin für Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression, Psychose oder Angststörungen.

Seit rund zwei Jahren ist die Sozialarbeiterin in Teilzeit in der Kirchengemeinde tätig. Ab jetzt ist ihre Stelle bei der Diakonie angesiedelt und konnte aufgestockt werden: 15 Stunden als gemeindenahe Sozialbegleitung, 15 Stunden übernimmt Wöstenberg Aufgaben aus dem Arbeitsbereich „Ambulant Betreutes Wohnen“ der Diakonie in Unna.

Die Diakonie wird so mit ihren Unterstützungsangeboten sichtbarer, umgekehrt kann die Gemeinde einfacher auf fachliche Expertise bei rechtlichen oder finanziellen Fragen zurückgreifen, fasst Christoph Straub, Fachbereichsleiter „Selbstbestimmtes Leben“, die Vorteile zusammen.

Susanne Wöstenberg ist für Terminabsprachen unter 02303 – 40576 oder s.woestenberg@hemmerde-luenern.de im Ludwig-Polscher-Haus in der Lünerner Kirchstraße erreichbar. Auf Wunsch kommt die Sozialarbeiterin auch zum Besuchstermin nach Hause.

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