Schüsse im Dortmunder Norden: Hinweise auf Motiv

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Symbolbild (Pixabay, Alexas_Fotos)
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Erst fielen Schüsse, auch ein Messer, ein Schlagstock sowie ein Beil sollen zum Einsatz gekommen sein, bei der Auseinandersetzung vor einem Café an der Streckenstraße im Dortmunder Norden – der Rundblick berichtete. Der Schütze, ein 54-jähriger Gelsenkirchener erlitt dabei schwere Verletzungen, er schwebte zwischenzeitlich sogar in Lebensgefahr. Die Polizei nahm drei Personen fest.

Nach Aussage des Dortmunder Staatsanwalts Felix Giesenregen zeichnet sich ein Motiv ab: Der Hintergrund der Auseinandersetzung sollen Streitigkeiten im Sicherheitsgewerbe sein.

„Das Milieu, als dem die Personen stammen, ist polizeibekannt“, so Giesenregen, der sich zur Staatsangehörigkeit der Festgenommenen sowie des Verletzten nicht äußerte. Der Vorgang liege noch nicht auf seinem Tisch, sagte der Staatsanwalt auf Nachfrage unserer Redaktion.

Der 54-Jährige befinde sich aber nicht mehr in Lebensgefahr, die drei Festgenommenen sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß.

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4 KOMMENTARE

  1. So eine Überraschung. Da kämpft also das Sicherheitsgewerbe aus Dortmund gegen das Sicherheitsgewerbe aus Gelsenkirchen. Ich hätte wetten können, dass es Türken gegen Araber waren. Was ist eigentlich ein „polizeibekanntes Milieu“? Und warum hat die Staatsanwaltschaft noch keine Akten zu diesem Fall? Ich dachte, die Staatsanwaltschaft möchte ermitteln ? Ohne Akten kann man den Fall doch gar nicht aufklären…..

    Aber wenn die Täter wieder auf freiem Fuß sind, kann ja alles nicht so schlimm sein. War wohl eher nur ein „Mordversüchlein“. Kein Kapitalverbrechen. Dann darf uns ja doch Kim Freigang die Nationalität verraten, oder ? 🙂

    • Wir wiederholen es gern immer wieder, dass in diesem Fall die Staatsanwaltschaft Ansprechpartner der Presse ist. Wir schlagen vor, Dagobert, dass du dich für weitere Anfragen bitte an die Polizeipressestelle Dortmund wendest. Die Kontaktinformationen von Herrn Freigang findest du auf der Seite des PP Dortmund.

  2. Offensichtlich hat die Staatsanwaltschaft ja keine Akten oder ist eben nicht ansprechbar. Und der Polizeisprecher darf nicht sprechen.

    Ganz im Ernst: Ich finde es toll, dass Ihr so ausdauernd nachfragt. Auch kenne ich mehrere Polizisten persönlich und schätze die Arbeit unserer Polizei und Staatsanwaltschaft sehr. Aber das Verhalten der Staatsanwaltschaft(und der Polizei) Dortmund ist eine Schande für unser Rechtssystem. Durch derartige Propaganda-Maßnahmen werden Vorurteile gefördert und Vertrauen in die Polizei(und Staatsanwaltschaft) zerstört. Jeder kann sich inzwischen denken, dass es die organisierte Kriminalität aus dem Türken-und Araber-Milieu war. Könnte mir bitte irgendjemand den Sinn erklären, der hinter so einer Volkserziehungs-Maßnahme stecken soll ?