Senior ist nach lebensgefährlichem Kontrollverlust Führerschein los

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Symbolbild (RBU)
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Dieses lebensgefährliche Manöver am Sonntagmittag im Nordkreis war die letzte Autofahrt eines 78 jährigen Verkehrsteilnehmers. Die Staatsanwaltschaft handelte unverzüglich und konsequent.

Der Senior aus Nordkirchen fuhr am Sonntagmittag (25.02.2018) kurz vor 12 Uhr auf der Südkirchener Straße in Richtung Selm. In haarsträubender Weise, schildert die Kreispolizei:

„Mehrere Zeugen bemerkten, dass der Mann in Schlangenlinien fuhr, mehrfach in den Gegenverkehr geriet und entgegenkommende Fahrzeugführer einen Zusammenstoß nur durch Ausweichmanöver verhindern konnten.“

Als der 78 Jährige  erneut in den Gegenverkehr geriet, konnte ein 19 jähriger Selmer gerade noch haarscharf einen Frontalzusammenstoß verhindern – die Fahrzeuge berührten sich jedoch seitlich, und es entstand  Sachschaden von etwa 6 000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme prüfte die Polizei den älteren Herrn gründlich. Und im Anschluss wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Denn der Senior „erweckte den Einschein, dass er –  körperlich oder geistig – nicht mehr in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug zu führen“, berichtet die Polizei. Daher wurde sein  Führerschein auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

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