Gedenkfeier für erstochene 15 Jährige – Bericht über mögliches Motiv

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Vor knapp einer Woche, am vergangenen Freitag, starb am Bahnhof Hörde die erst 15 Jahre junge Aaliyha. Jugendliche wollen ihr morgen (am 2. 3.) gedenken.
Um 18 Uhr wollen sich junge Menschen aus dem Stadtteil und aus ganz Dortmund auf dem Parkdeck versammeln, wo kurz vor Mitternacht des vergangenen Freitags die schreckliche Bluttat geschah (BERICHT HIER). „Anschließend soll es eine  Gedenkveranstaltung geben“, berichtet der Lokalsender 91,2.

Die Polizei wolle ihre Präsenz am Hörder Bahnhof zu erhöhen, auch um das Sicherheitsgefühl zu steigern.

„Vor Ort treffen sich offenbar immer wieder große Gruppen Jugendlicher bis spät in die Nacht, zum Teil anscheinend unter Einfluss von Alkohol und Drogen“, schildert der Dortmunder Radiosender. Eine besondere Häufung an Straftaten sei im Bahnhofsumfeld – gemessen am dort hohen Personenaufkommen – laut Aussage der Polizei aber nicht festzustellen.

Noch bis Freitag ist das Jugendamt vor Ort aktiv:  Gut sichtbar steht ein Transporter der Behörde im Bereich des Parkhauses. Dort finden Jugendliche täglich zwischen 10:00 und 20:00 Uhr professionelle Ansprechpartner, bei denen sie ihre Sorgen loswerden, über ihre Gefühle sprechen und weiter gehende Unterstützung Rat und Hilfen erhalten können

Die 16 Jährige, die unter Verdacht steht, das 15 jährige Mädchen mit einem Messer erstochen zu haben, schweigt bisher zu den erdrückenden Vorwürfen. Wie die überregionale Tageszeitung WELT berichtet, hätten Jugendliche, die am Tatabend ebenfalls auf dem Parkdeck waren, Hintergründe zu einem möglichen Motiv geschildert: Demnach soll die 16 Jährige ausgerastet sein, weil die Freundin ihr die Hose mit Soße bekleckert hätte.
Bestätigt ist bisher offiziell nichts, die Anwältin der 16 Jährigen hatte zunächst volle Akteneinsicht gefordert.
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