Neuer Tempo 50-Bereich auf B1 in Unna – 3 Kreuzungen werden 2019 entschärft

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Rote Ampel an der B1 / Archivfoto RBU
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Ob Hertinger Straße, Iserlohner Straße (B233) oder Kessebürener Weg: Wo sie die B1 kreuzen, wird´s brenzlig. Vor allem für Fußgänger, aber jetzt naht Abhilfe.
Alle drei B1-Kreuzungen auf Stadtgebiet Unna-Mitte sollen im kommenden Jahr entschärft werden.
Im  Haupt- und Finanzausschuss am heutigen Abend (08.03.2018) berichtete Bürgermeister Werner Kolter über seine erfolgreichen Gesprächsergebnisse mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW.
Danach sehen Land und Stadt gemeinsam Handlungsbedarf an allen drei Querungen der dicht befahrenen Bundesstraße. Vor allem Fußgänger leben dort gefährlich, es gab schon mehrere schwere Unfälle (Bericht HIER).
„Noch in diesem Jahr will Straßen.NRW deshalb Ausbaupläne für die Kreuzungen erarbeiten und diese mit der Stadt abstimmen“, kündigte Werner Kolter an. Voraussichtlich 2019 werde dann der Ausbau erfolgen.
Von der Kreuzung Kessebürener Weg (im Bild) bis zur Kreuzung Hertinger Straße wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit kurzfristig auf 50 km/h gedrosselt. (Archivfoto ( RBU)
Als vorübergehende Sofortmaßnahme wird kurzfristig das Tempo von derzeit durchgehend 70 auf 50 km/h gedrosselt – und zwar zwischen der Kreuzung Hertinger Straße bis zur Aral-Tankstelle hinter der Kreuzung Kessebürener Weg.
Weitergehende Regelungen zur dauerhaften Temporeduzierung – auch unter dem Aspekt der Lärmbelastung und des Schwerlastverkehrs – konnte die Stadt in den Gesprächen  noch nicht erreichen.
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6 KOMMENTARE

  1. Gefährdung der Fußgänger durch Links- oder Rechtsabbieger von den Querstraßen auf die B1. Unfälle im Kreuzungsbereich durch Missachtung des Rotlichtet der Ampelanlage. Das rechtfertigt natürlich eine Temporeduzierung von 70 auf 50 auf der B1. Oder doch nicht unter Berücksichtigung der Entscheidung von Straßen NRW die von der Stadt Unna gewünschte Tempo 30 Reduzierung auf der Friedrich Ebert / Kamener Straße mit der Begründung eines schnell abfließenden Verkehrs zu unterbinden. So richtig passt das auch nicht zu den Versuchen und der derzeitigen Diskussion zu den Abgasemissionen. Verkehrsbedingte Schadstoffe sollen reduzieren werden, aber durch verlangsamten Verkehr mit Ampelstopp werden sie eher gefördert. Fast täglich stehe ich als Fußgänger oder Radfahrer an einer Ampelkreuzung am Verkehrsring oder der B1. Mit Unbehagen!!. Dabei ist es egal ob die Fahrzeuge mit 50 oder 70 KMH an mir vorbeirauschen. Aber dieses Unbehagen wird ja nun mit fachlicher Kompetenz an der B1 beseitigt. Wie wäre es aber auch die Rotlichtsünder mal zu beachten. Täglich erlebe ich ebenso das sowohl an der Hertingerstraße bei Grün noch Fahrzeuge von der B1 in den Kreuzungsbereich einfahren ebenso wie von der Iserlohner auf die B1 einfahren obwohl dort schon mehrere Sekunden die Ampel Richtung Do grün zeigt. Aber es macht ja mehr Sinn die Stoppstraße an der Stehfenstrasse /Oelpfad, der bekanntlich zu einem der größten Unfallschwerpunkte im Kreis zählt, zu kontrollieren und die Autofahrer abzukassieren.