Bis zu 2 Promille: Randale in zwei Unterkünften und Linienbus – 3 Männer ins Krankenhaus

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Symbolbild / Pixabay
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Gleich dreimal in weniger als 6 Stunden musste die Kreispolizei Soest gestern Abend und heute früh wegen randalierender Asylbewerber ausrücken. Zwei Vorfälle passierten in Unterkünften, einer in einem Linienbus.

Im Alkoholrausch Feuerlöscher von der Wand geschlagen

Kurz nach 01:00 Uhr wurden die Polizeibeamten am heutigen Dienstagmorgen  (13. 3.) zur Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) nach Echtrop gerufen.

„Ein 22-jähriger Algerier hatte im Alkoholrausch Feuerlöscher von der Wand gerissen und Heizungsventile abgeschlagen“, schildert Polizeisprecher Frank Meiske.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von über zwei Promille. Seinen Rausch schlief der 22-Jährige im Polizeigewahrsam aus. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung wurde gefertigt.

Zwei Schwerverletzte bei Prügelei

In einer anderen zentralen Unterkunft im Nachbarkreis – an der Schneringer Straße in Rüthen eskalierte am Montagabend gegen 19:15 Uhr ein zunächst verbaler Streit zwischen einem 30-jährigen Iraker und einem 21-jährigen Libanesen.

„Die beiden Männer schlugen aufeinander ein und verletzten sich dabei so schwer, dass  beide mit Rettungstransportwagen in Krankenhäuser nach Lippstadt und Warstein eingeliefert werden mussten“, heißt es im Polizeibericht. Der Grund für den Streit ist unklar.

Im Bus randaliert – so betrunken, dass der Rettungswagen kommen musste

Schließlich randalierten am selbigen Montagabend gegen 22:00 Uhr noch zwei 28 und 33 Jahre alten Algerier in einem Linienbus. Da die beiden Störenfriede, die in der ZUE Echtrop wohnen, den Weisungen des Busfahrers nicht nachkamen, rief dieser die Polizei zu Hilfe.

Die Beamten holten die beiden stark alkoholisierten Mann aus dem Bus. Der 28-Jährige wurde zunächst ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Da er derart im Vollrausch war, dass er sich mehrfach übergab, wurde er mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 33-Jährige, schließt Polizeisprecher Meiske seinen Bericht, „setzte nach eindringlicher Ermahnung die Fahrt mit dem Bus fort.“

  • Aus der ZUE Möhnesee-Echtrop werden besonders häufig Polizeieinsätze gemeldet – allein seit Jahresbeginn mehrere, meist wegen eskalierender Auseinandersetzungen.

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6 KOMMENTARE

  1. Zitat: wurde er mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Warum? Da werden Rettungskräfte (die sowieso nicht mehr nur für wirkliche Notfälle sondern mittlerweile für jedes Wehwehchen gerufen werden) eingesetzt. Vermutlich muss danach dann der Rettungswagen gereinigt und desinfiziert werden und Krankenhauspersonal das derzeit sowieso überfordert ist auf Grund übervoller Notaufnahmen wird auch noch durch einen solchen Idioten beschäftigt. Und der Steuerzahler darf den Spuk auch noch zahlen. Den Kopf in die Toilettenschüssel und die Wasserspülung betätigt hätte die vorübergehende Unpässlichkeit schneller gelöst-Und woher haben diese Asylbewerber überhaupt das Geld für den Alkohol. Haben uns in den letzten Tagen nicht die Gutmenschen erzählt das es denen so schlecht geht dass sie den wirklich Bedürftigen an der Tafel auch noch das Obst abgreifen müssen.