„Kulturbewahrer, Heimatgestalter“: Unna neues Mitglied der AG „historischer Stadtkerne“

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Unnas historischer Stadtkern - das Nicolaiviertel. Hier auf einem Gemälde festgehalten, das im Buhre-Haus zu besichtigen ist. (Archivfoto RBU)
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Herzlich willkommen, Unna, in der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW. Geld gibt es dafür nicht, doch es dient zur Anerkennung und zum Ansporn, die historischen Kleinode der Stadt weiterhin zu hegen und das Stadtbild behutsam zu entwickeln. Heimat zu gestalten.
Mit der Unna und Telgte wurden erstmals seit 11 Jahren zwei neue Mitgliedsstädte  in die AG Historischer Stadtkerne aufgenommen, teilt stolz das Rathaus mit. Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) aus Kamen überreichte die Mitgliedsurkunde am Freitag (9 3.) in Hallenberg – dort trafen sich die Vertreter der 58 Mitgliedsstädte zur Mitgliederversammlung.
„Wer sich der Pflege historischer, identitätsstiftender Gebäude, Ensembles und städtebaulicher Strukturen widmet, ist nicht nur Bewahrer eines Kulturgutes, sondern zugleich auch Heimatgestalter im besten Sinne“, sagte Scharrenbach. Unna stehe „für die Wahrung und den Erhalt seiner geschützten und stadtbildprägenden Gebäudesubstanz sowie einen ablesbar historischen Stadtgrundriss“.
Unter anderem mit seiner „behutsamen und zukunftsorientierten Stadtentwicklung“ habe sich die Unna für die Arbeitsgemeinschaft qualifiziert.
Die 58 Mitgliedsstädte sind in 6 Regionalgruppen organisiert, die im regelmäßigen Fachaustausch stehen.
V. li. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW, Telgtes Bürgermeister Wolfgang Pieper, Unnas Bürgermeister Werner Kolter, Wolfgang Schwade (Vorsitzender der Fachkommission) sowie Michael Kronauge, Bürgermeister der Stadt Hallenberg und stellvertretender Vorsitzender der AG. (Foto: Stadt Unna)
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