Wegen Tetrapaks Wein: Mit 2,7 Promille 5 Polizisten attackiert und Detektiv verletzt

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Symbolbild (Pixabay)
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2,7 Promille hatte dieser diebische Kunde intus – und rastete komplett aus.

Ein volltrunkener Ladendieb hat gestern Nachmittag (13. März) den Ladendetektiv der Drogerie im Dortmunder Hauptbahnhof so derbe verletzt, dass dieser sich in ärztlicher Behandlung begeben musste. Insgesamt fünf Bundespolizisten mussten sich um den renitenten Mann kümmern. Gegen ihn wurde später Untersuchungshaft angeordnet.

Gegen 16:00 Uhr, berichtet Bundespolizeisprecher Volker Stall, wurde der Delinquent – ein  34-jähriger Pole – vom Ladendetekiv der Drogerie beim Diebstahl eines Tetrapaks Wein beobachtet.

Der Detektiv bat den Kunden mit ins Büro – und da rastete der Pole aus, stürzte sich mit Fausthieben auf den Ladendetektiv. „Um seinen Schlägen Nachdruck zu verleihen, soll er ein Feuerzeug in seiner geschlossenen Faust gehalten haben“, schildert der BuPo-Sprecher.

Der Attackierte wurde am Arm verletzt, was Behandlung im Krankenhaus erforderlich machte.

Währenddessen gebärdete sich der betrunkene Dieb außer Rand und Band. Nicht wenger als 5 Bundespolizisten versuchten ihn zu bändigen, dennoch griff er immer wieder mit Tritten an.

Weil sich der alkoholisierte Pole (2,7 Promillle) nicht beruhigte und weil er sich ohne festen Wohnsitz war, wurde Untersuchungshaft beim zuständigen Gericht beantragt. „Bis zur Entscheidung wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert“, schließt Volker Stall seine Schilderung.

Wenn der 33 Jährige ausgenüchtert ist, wird er sich einem Strafverfahren wegen Diebstahls, Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegenübersehen.

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