Bergkamen ist jetzt „glyphosatfreie Kommune“

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Symbolbild einer Hummel (Pixabay).
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Den Insekten und Vögeln zuliebe. Der Chemiestandort Bergkamen macht durch Umweltschutz von sich reden.

Die Nordbergstadt ist „glyphosatfreie Kommune“. Und zwar offiziell. Sie wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) in die Landkarte der pestizidfreien Kommunen aufgenommen. Das teilt heute (15. 3.) die Stadt Bergkamen mit.

(https://www.bund.net/umweltgifte/pestizide/pestizidfreie-kommune).

„Während die EU und ihre Mitgliedsstaaten noch um eine (weitere) Nicht- / bzw. Zulassung von Pestiziden und glyphosathaltigen Mitteln ringen, hat die Stadt Bergkamen freiwillig auf eine Nutzung verzichtet“, betont das Rathaus.

Sowohl das Bau- und Stadtentwicklungsdezernat wie auch Baubetriebshof und Entsorgungsbetrieb (EBB) verzichten seit 2016 auf Pestizide.

„Bis 2015 verfügten die Betriebe über eine Ausnahmegenehmigung durch die Landwirtschaftskammer Münster für den Einsatz der Mittel Round-Up und Round-Up Ultra“, berichtet die Stadt. „Diese war beschränkt auf die Tennensportanlagen und unbefestigten Wege auf den städt. Friedhöfen. Mit dem Umbau der Sportplätze in moderne Kunstrasenplätze wurde dieser Aufgabenbereich weitgehend überflüssig.“

Um den personellen Mehraufwand zumindest teilweise auszugleichen, wurde ein Gerät angeschafft, das af Heißwasserbasis Wildkräuter bearbeitet.

 

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