„Carfriday“ in Dortmund: Es hagelte Knöllchen – 2 Raser-Autos beschlagnahmt

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Polizeikontrollen an "Carfriday" am Dortmunder Wall. (Foto: Polizei Dortmund)
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Anders als die hochzufriedene Polizei Hamm zeigt sich die andere Großstadtbehörde wenig begeistert von ihrer Bilanz des „Carfriday“.  Aber sie griff durch.

Schwerpunkt der Karfreitagskontrollen in Dortmund (Tuning und Tempo) waren von 18 Uhr abends bis 3 Uhr Samstagfrüh Phönix-West und die Dortmunder Innenstadt.

Ein 35 Jähriger aus Unna raste mit 100 km/h über die Bornstraße, doppelt so schnell wie erlaubt. 

Und für zwei weitere Möchtergern-Rennfahrer kam es knüppeldick:

Zivilbeamte beobachteten ein Rennen zwischen einem 24-Jährigen aus Recklinghausen in einem Mercedes C 300 und eine einem 29-jährigen Bochumer in einem Audi TT. 

Die Beamten beschlagnahmten beide Führerscheine – und beide Autos. „Verbotene Kraftfahrzeugrennen sind eine Straftat nach §315d des Strafgesetzbuches“, stellt der Polizeisprecher klipp und klar fest.

Weitere Temposünder gab es auf dem Hiltropwall (ein 26-jähriger Münchener fuhr 101 km/h statt 50), auf der Bornstraße (der erwähnte Unnaer – mit 100 Sachen unterwegs), auf der Brackeler Straße (ein 30-jähriger Dortmunder mit 156 km/h statt 100) und auf der B54: Dort bretterte ein 27-Jähriger aus Hagen bei erlaubten 60 km/h mit 117 km/h.

Insgesamt wurden 178 Personen und 123 Fahrzeuge überprüft, über 120 Verwarnungsgelder verhängt, dazu 35 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben Vier Autos wurden wegen unerlaubter technischer Veränderungen an Ort und Stelle stillgelegt.

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