Wilde Keilerei in Alternativem Jugendzentrum: Junge Männer greifen Security an

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Symbolbild. (Pixabay, ToNic-Pics)
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Schlagstöcke und Reizgas mussten zum Einsatz kommen.

In eine wilde Schlägerei artete Ostersonntag frühmorgen eine Feier in einem Jugendkulturzentrum im Märkischen Kreis aus.

Gegen 5.45 Uhr wurde die Polizei ins Alternative Jugendzentrum (AJZ) in Lüdenscheid an der Alteaner Straße gerufen. Dort flogen die Fäuste.

„Polizeibeamte fanden sich unmittelbar nach Eintreffen inmitten einer handfesten Auseinandersetzung wieder, in der mehrere Personen mit Fäusten aufeinander einschlugen“, schildert der Polizeisprecher des MK im Pressebericht vom heutigen Nachmittag.  Die Beamten gingen sofort dazwischen und brachten zwei Lüdenscheider (23, 24) zu Boden.

Diese wehrten sich mit Leibeskräften gegen die Ingewahrsamnahme, indem sie die Polizisten massiv traten und schlugen. Nur mittels Reizgas sowie „Einsatzmehrzweckstock“ gelang es, den Widerstand zu brechen und die Männer zu fesseln.

Drei weitere Männer (22, 23, 27) versuchten dazwischenzugehen. Die Polizeibeamten mussten mehrmals mit Reizgas drohen, um sie auf Abstand zu halten. Weitere Verstärkung sowie der Rettungsdienst wurden angefordert.

„Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen eine Auseinandersetzung zwischen dem Sicherheitsdienst sowie einer Gruppe von jungen Männern“, schildert die Polizei. Besagte Männer sollten den Veranstaltungsort verlassen, nachdem es zu verbalen Streitigkeiten gekommen war. Das wollten sie aber nicht. Resultat: Man prügelte sich.

Mehrere Beteiligte erlitten leichte Blessuren (Kopfplatzwunde, Schwellungen) durch die Schlägerei, zwei weitere Verletzte waren dem Reizgas geschuldet. Drei Platzverweise wurden ausgesprochen. Der 23-Jährige  wurde in Gewahrsam genommen, der 24-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Polizeibeamte wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Polizeibeamten fertigten Strafanzeigen wegen Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

– Wie uns Polizeisprecher Marcel Dilling auf Nachfrage ergänzend mitteilte, stammen die Tatbeteiligten aus Marokko, Deutschland, Griechenland, Kosovo und Kasachstan.

Schlägerei Nr. 2 vor Discothek

Ebenfalls Sonntagfrüh musste die Polizei zu einer Schlägerei zu einer Disco am Rathausplatz ausrücken. Beim Eintreffen der Polizeibeamten versuchte ein 26-jähriger Lüdenscheider, einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu schlagen. Die Beamten brachten den Angreifer zu Boden, dieser schlug nach den Polizisten und wurde in die Ausnüchterungszelle gebracht. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Schlägerei Nr. 3 in Notaufnahme

Und Schlägerei Nummer 3 am frühen Ostermorgen in Lüdenscheid: In der Notaufnahme des Klinikums gerieten gegen 2.15 Uhr zwei Männer (44 und 37) aneinander, prügelten aufeinander ein: Dabei ging ein Drucker zu Bruch. Einer der Männer ist Pole, der andere Deutscher, recherchierten wir bei Polizeisprecher Dilling

Die Hintergründe des Streits sind noch nicht geklärt. Beide erwartet ein Strafverfahren wegen Körperverletzung.

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1 KOMMENTAR

  1. […] #Lüdenscheid: Junge Männer aus Marokko, Griechenland, Kosovo, Deutschland und Kasachstan werden aus Alternativem #Jugendzentrum verwiesen, gehen in der Folge auf die Security los und schlagen und treten dann die Polizisten massiv bei ihrer Festnahme https://www.rundblick-unna.de/2018/04/03/wilde-keilerei-in-alternativem-jugendzentrum-junge-maenner-… […]