Zwei Schwerverletzte durch Messerstiche am Osterkirmes-Abend

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Symbolbild (Pixabay)
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Fünf Tatverdächtige sitzen im Gewahrsam. Zwei junge Männer liegen im Krankenhaus – schwer verletzt durch Messerstiche.

Im Umfeld der Dortmunder Osterkirmes (Fredenbaumpark) hat es am Dienstagabend (3. April) eine gewalttätige Auseinandersetzung gegeben, bei der neben Fäusten und Pfefferspray auch Messer zum Einsatz kamen.

Mit gravierenden Folgen für zwei Beteiligte.

Im Umfeld der Osterkirmes im Fredenbaumpark (Dortmunder Norden) gab es am Dienstagabend eine blutige Auseinandersetzung. (Foto: Schaustellerverein Rote Erde e.V.)

Die Eskalation begann gegen 18.50 Uhr, als zwei Security-Mitarbeiter (24, 34) einen Störenfried auf der Osterkirmes wiedererkannten. Der junge Mann hatte sich in den Tagen zuvor schon auf der Kirmes danebenbenommen und einen Platzverweis kassiert, schildert Polizeisprecher Sven Schönberg.

Der Verweis interessierte den jungen Herrn nicht. Also verwiesen ihn die Sicherheitsleute nunmehr höflich, aber energisch des Geländes.

Das blieb nicht ohne Folgen: Der Ausgesperrte holte sich Verstärkung.

Symbolbild. (Foto: Rundblick)

Kurz darauf stürmte eine fünfköpfige Gruppe, augenscheinlich Begleiter des jungen Mannes, auf die beiden Sicherheitsleute zu. Die Angreifer schlugen auf die beiden Männer ein, sprühten Pfefferspray in ihre  Richtung.

Dies erkannte eine weitere Gruppe junger Männer. Sie eilten ihrerseits nun den beiden leicht verletzten Sicherheitsleuten zu Hilfe.

Im anschließenden Handgemenge zückten die Täter aus der Fünfergruppe Messer. Wenig später ging ein 20-Jähriger aus Essen mit einer Stichwunde zu Boden.

Während sich die Sicherheitsleute um den Verletzten kümmerten, verlagerte sich die Schlägerei in Richtung Münsterstraße. Hier wurde ein weiterer 20-Jähriger (ebenfalls aus Essen) durch einen Messerstich verletzt. Ein Rettungswagen fuhr die beiden Schwerverletzten in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Für beide Männer besteht keine Lebensgefahr.

Das aggressive Quintett flüchtete, konnte jedoch wenig später durch Polizeikräfte in einem Hinterhof gestellt werden. Sie sitzen im Polizeigewahrsam.

Zu den Beteiligten:

Die fünf Männer (17 bis 24 Jahre), die nach der Attacke festgenommen wurden, sind alle Asylbewerber, sagte uns Polizeisprecher Schönberg auf Nachfrage. „Sie haben angegeben, aus Syrien und Afghanistan zu stammen. Das wird jetzt überprüft.“

Alle weiteren Beteiligten inklusive die beiden Schwerverletzten haben laut Schönberg  Migrationshintergrund, jedoch feste Wohnsitze in Deutschland.

Wer in welcher Weise geschädigt wurde oder selbst angriff, muss jetzt in den weiteren Ermittlungen geklärt werden.

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4 KOMMENTARE

  1. Erst vor einigen Tage hatte ein SPD-Politiker über die überraschende Zunahme der Messerangriffe philosophiert. Vielleicht sollte erwähnt werden, dass die Politik von SPD und CDU (insbesondere Frau Merkel) uns diese Messerstecher ins Land geholt hat. Offensichtlich besteht auch seitens SPD und CDU kein sonderlich großes Interesse, die Messerstecher wieder los zu werden.