Mann zerrte Kinder in Auto, schlug Frau – Polizei Unna hatte „keine Zeit“

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Symbolbild (Pixabay)
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Sie hörte laute Schreie auf der Straße, beobachtete einen heftigen Streit, in den auch Kinder verwickelt waren – und alarmierte sofort die Polizei. Um dann fassungslos zu hören: „Keine Zeit.“

Es klingt heftig, was das Holzwickeder Nachrichtenportal „Emscherblog“ da vom vergangenen Samstagabend (7. 4.) berichtet.

Eine 20-jährige Holzwickederin schilderte der Redaktion,  sie hätte gegen 20 Uhr von ihrer Wohnung aus eine Gewalttat beobachtet. Ein Mann hätte zwei Kinder gegen ihren Willen in sein Auto gezerrt und dann auf eine Frau eingeschlagen, die den Kindern helfen wollte.

Doch als die Zeugin per Notruf 110 die Polizei alarmierte, bekam sie laut ihrer Schilderung Folgendes zu hören: „Keine Zeit. Wir haben viel zu tun.“

Entgeistert sei sie gewesen, schilderte sie der Emscherblog-Redaktion.

Auf deren Nachfrage bedauerte Polizeisprecher Thomas Röwekamp den Vorfall: Man habe gerade keinen Streifenwagen frei gehabt, und durch die Amokfahrt in Münster seien viele Einsatzkräfte gebunden gewesen.

Die Polizeiwache in Holzwickede ist an den Wochenenden nicht besetzt.

Auch gegenüber der Rundblick-Redaktion berichteten schon Leser über ernüchternde  Reaktionen der Polizei auf Alarmierungen: So meldete ein junger Mann im Januar abendliche Schüsse an der Peter-Weiss-Gesamtschule. Die Polizei habe „nicht sonderlich interessiert“ reagiert. BERICHT HIER.

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3 KOMMENTARE

  1. Nachrichten die wir zukünftig öfter lesen werden und Ergebnis jahrzehntelanges Regieren von Sozen und grünen Deutschlandhassern ist. Unbesetzte Polizeireviere, zu wenig Personal insgesamt bei steigenden Aufgaben. Aber nicht nur bei der Polizei, immer schneller und gravierender treten sie zu Tage die Probleme dieser politischen Misswirtschaft