Von Bürgern entwickelt und getragen: „Neue Mitte Ardey“ der UKBS setzt für Kreis-SPD Maßstäbe

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Die SPD-Fraktion bei der Besichtigung der Neuen Mitte Ardey: v. li. Ursula Lindstedt, Angelika Chur, Jasmin Beisenherz, Sabine Leiße (Kreis Unna), Matthias Fischer (UKBS).
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In den eigenen vier Wänden, aber doch in der Gemeinschaft leben. Im Fröndenberger Westen wird das Modell umgesetzt – beispielhaft, findet die Kreis-SPD. Und eine integrative Spielanlage ist jetzt auch noch ganz frisch dazugekommen.

Die Kreistagsfraktion der SPD sah sich vor Ort das neu geschaffene Quartier in der Dorfmitte Ardey an. Umgesetzt wurde die neue Stadtteilmitte von der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft UKBS (Unnaer-Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft).

Bereits 2011, erinnerte Geschäftsführer Matthias Fischer, hatte sich ein Initiativkreis gegründet, der das ev.  Gemeindezentrum in Ardey erhalten wollte. Befragt wurden aber auch Bürger, wie sie sich einen attraktiven neuen Mittelpunkt von Ardey wünschen. Stütze des Projekts war von Beginn an der Förderverein „Dorfgemeinschaft Ardey“.

Im Spätsommer 2016 wurde dann die neue UKBS-Wohnanlage mit 26 barrierefreien und bezahlbaren Wohnungen eröffnet. Die Bewohner – übrigens nicht nur Senioren – können bei Bedarf Dienstleistungen in Anspruch nehmen: von der täglichen Pflege bis zur Hilfe beim Einkauf oder im Haushalt.

Die Philosophie von Ardey umschreibt Matthias Fischer so:

„Es handelt sich um lebendiges Quartier, das zusammen mit der Bürgern entwickelt wurde und von ihnen getragen wird.“

Das Besondere des Ardeyer Modells: Die Wohnanlage wurde mit einem generationsübergreifenden Treffpunkt kombiniert.

Dazu kommt eine Arztpraxis, ein Apothekendienst, ein ambulanter Pflegedienst, ein Versammlungsraum sowie der  Jugendtreffpunkt „Area 66“ der ev. Kirchengemeinde, ein Geldautomat und das Dorfcafé „Buntes Sofa“: Alle Angebote dort, vom Service bis zu kulturellen Veranstaltungen, organisiert der Förderverein Dorfgemeinschaft Ardey.

„Das Ardeyer Modell konnte vor allem dank des Engagements der UKBS auf den Weg gebracht werden“, lobt Angelika Chur, Vorsitzende des Kreissozialausschusses. „Wir sehen hier einen lebendigen und attraktiven Stadtteil, in dem sich gut leben lässt und der Zukunft hat.“  Eine Bushaltestelle direkt vor der Haustür garantiert zudem Mobilität jenseits des Autos.

 

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