Alarm an Glückauf-Kaserne: Rätsel um Bombenattrappe gelöst

3
1220
Archivbild vom Tag der offenen Tür in der Glückauf-Kaserne. (RBU)
Facebookrss

Ein rostiges Teil mit Drähten, die herausragten… falscher Alarm am Mittwoch auf dem Glückauf-Kasernengelände. Und kein Hinweis auf Böswilligkeit, wie jetzt ebenfalls klar ist.

Es war eine Bombenattrappe der Bundeswehr selbst, die am späten Nachmittag des 11. April kurzzeitig für Aufregung an der Königsborner Kaserne sorgte und die Evakuierung von immerhin ca. 100 Anwohnern notwendig machte. Wer an der Grillostraße, der Hermannstraße und der Heinrichstraße wohnte, musste sicherheitshalber raus.

Das Kasernengelände an der Kamener Straße. (Archivbild RBU)

„Hinweise auf eine Straftat haben sich jetzt nicht ergeben“, teilte Polizeisprecher Thomas Röwekamp am heutigen Freitagmorgen als Ermittlungsergebnis von Polizei und Bundeswehr mit: Denn diese besagte Attrappe, aus der Drähte herausgucken, wird im Rahmen von Fortbildungen verwendet…

… und war bei einer dieser Übungen offenbar nicht wieder eingesammelt worden.

Damit wäre dann die Frage geklärt, wie das rostige Teil auf das abgesperrte und überwachte Kasernengelände gelangen konnte.

„Die polizeilichen Ermittlungen haben daher keine strafrechtliche Relevanz ergeben“, schließt Röwekamp. Der Vorgang, im Nachhinein etwas skurril, wird daher nun der Staatsanwaltschaft zur weiteren Prüfung zugeleitet.

Facebookrss

3 KOMMENTARE