„Eins der friedlichsten Revierderbys der letzten Jahre“

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Das hört man doch gern.

Unabhängig von Spielverlauf und Ergebnis (das BVB-Fans weinen und Schalke-Fans jubeln ließ) war der Derbyklassiker am Sonntag (15. April) auf Schalke „eins der friedlichsten Revierderbys der letzten Jahre“. Diese Bilanz zieht sehr zufrieden die Bundespolizei.

„Die Sonderzüge ab Dortmund Hauptbahnhof wurden durch zahlreiche Fans angenommen. Diese erreichten ohne Vorkommnisse den Gelsenkirchener Hauptbahnhof“, schildert Bundespolizeisprecher Volker Stall. „Insgesamt nutzten 1.700 Dortmunder-Fans und 4.000 Schalke-Fans Züge, um nach Gelsenkirchen zu reisen.“

Verglichen mit dieser hohen Fan-Zahl gab es erfreulich wenige Straftaten:

  • Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof  zündeten Unbekannte zweimal Pyrotechnik.
  • Auf dem Bahnhofsvorplatz griff ein 47-jähriger Dortmund-Fan einen 49-jährigen Schalker mit einer gefüllten Bierflasche an und verletzte ihn am Unterarm. Bundespolizisten nahmen den Tatverdächtigen aus Moers fest.
  • Nach Ankunft des dritten zusätzlichen Zuges in Dortmund (nach dem Spiel) beleidigte ein 37-Jähriger Einsatzkräfte der Bundespolizei und griff einen Beamten an. Der mit 1,3 Promille alkoholisierte Mann wurde daraufhin überwältigt und zur Wache gebracht.

Insgesamt leitete die Bundespolizei mehrere Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und gefährlicher Körperverletzung ein.

„Aus Sicht der Bundespolizei handelte es sich bei dem heutigen Revierderby um eines der friedlichsten der letzten Jahre“, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeioberrat Sven Srol.

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