Satz mit x: In Dortmund kein Public Viewing zur WM – aber zum Glück in Unna

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"Rudelgucken" bei der EM 2016. (Archivbild RBU)
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Satz mit X – das wird diesmal nix.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft im Juni wird es im Gegensatz zu Unna kein „Rudelgucken“ in der Dortmunder City geben. Das meldete am Mittag der WDR. Der Schaustellerverein habe keinen Sponsor gefunden. Und ohne lohne es sich für die Schausteller nicht, Public Viewing anzubieten.

Der Aufwand für die Sicherheit ist der Kostentreiber. Bereits seit der Loveparade-Katastrophe sind Abzäunungen und viel Sicherheitspersonal vorgeschrieben. Weitere Absperrungen sind den Terroranschlägen von Nizza und Berlin geschuldet.

Und zugleich beobachten die Schausteller ein frappant gesunkenes Interesse an Public Viewing-Veranstaltungen: Beim legendären 7:1-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Brasilien im Halbfinale der WM 2014 genügte Regen, um den Platz fast leerzufegen. Ebenso sei das Interesse bei der EM vor zwei Jahren eher mau gewesen.

In Unna werden die Spielbegnungen der deutschen Nationalmannschaft wie immer in der SWU-Arena übertragen. Das Stadtmarketing plant ein Public Viewing auf dem Platz der Kulturen – bei allen Spielen der deutschen Elf, bestätigte uns Danni Guidara vom Unna Marketing. Einlass ist immer eine Stunde vor Spielbeginn.

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2 KOMMENTARE

  1. Deutschland wird bunt. Es soll ja Leute geben die freuen sich drauf und akzeptieren mittlerweile Einschränkungen die es früher nicht gegeben hat. Vielleicht liegt auch das „frappant gesunkenes Interesse“ an Public Viewing-Veranstaltungen nicht am Regen sondern einfach um die Sorge nur noch lädiert oder überhaupt nicht mehr nach Hause zu kommen. Das Land hat sich verändert, unbeschwerte Fröhlichkeit wird seltener.