Serie schwerer Lkw-Unfälle: Zwei Unnaer SPD-Politiker fordern konkrete Maßnahmen

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Stau nach einem Unfall auf der Autobahn. (Archivbild: Autobahnpolizei Kamen/Polizei Dortmund)
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Die Serie schwerster, teils tödlicher Lkw-Unfälle auf den Autobahnen rund um Unna (letzter Bericht HIER) zwingt zum Handeln. Das haben zwei Unnaer SPD-Politiker beschlossen.

Landtagspolitiker Hartmut Ganzke aus Massen und Ratsherr Ralph Bürger (verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion) fordern in einem Brief ans Bundesverkehrsministerium und einer Kleinen Anfrage im Landtag konkrete Maßnahmen zur Unfallreduzierung.

Ralph Bürger, SPD-Ratsfraktion Unna

„In anderen Bundesländern wie Bayern oder Baden-Württemberg wurden aufgrund ähnlicher Probleme inzwischen modernste Abstandsmesseinrichtungen installiert: z. B.VAG digital, Vidit VKS 3.0“, erklärt Ralph Bürger. „Zu geringe Abstände zwischen Kolonne fahrenden LKW sind eine wesentliche Ursache für Auffahrunfälle mit schwersten Folgen.“

Hartmut Ganzke MdL SPD. (Archivbild RBU)

Andere Bundesländer hätten das längst erkannt und entsprechende Maßnahmen umgesetzt. Genau das fordern Bürger und Ganzke  konkret jetzt auch von der Landesregierung in NRW und vom Verkehrsministerium in Berlin.

„Die Autobahnen im Kreis Unna müssen sicherer werden und die Serien schlimmer Unfälle so schnell wie möglich beendet werden“, betont Ganzke. Der Brief nach Berlin und dir Kleine Anfrage sehen die beiden Sozialdemokraten als „ersten Aufschlag, um das Thema in den Fokus der Politik zu rücken. Wir werden nicht aufhören, bis wir unser Ziel erreicht haben!“

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