Starke Polizeipräsenz und frühes Einschreiten sorgen für recht friedliche Frühlingskirmes

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Abendliche Frühlingskirmes. (Foto: Unna Marketing)
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Mit starker Präsenz und frühzeitigem konsequentem Eingreifen hat die Kreispolizei das Unnaer Kirmeswochenende begleitet. Das Ergebnis stimmt die Behörde recht zufrieden.

„Nach jetzigem Stand verlief die Kirmes, bis einschließlich Sonntagabend, aus polizeilicher Sicht recht friedlich“, bilanzierte Pressechef Thomas Röwekamp auf unsere Nachfrage hin am Vormittag den Verlauf des bunten Rummels rund ums Rathaus, der heute Abend (23. 4.) endet.

Im Gegensatz zur von Krawallen überschatteten Katharinenkirmes im Oktober konnten diesmal keine Randalierer die Oberhand gewinnen. Das schreibt Röwekamp auch der niedrigen Eingriffsschwelle und dem insgesamt starken Polizeiaufgebot zu. Denn auch diesmal waren wieder Personen bzw. Gruppen auf der Kirmes nicht nur aufs Autoscooterfahren und Zuckerwatteessen aus.

Am Freitag kassierten die Beamten bei einem Kirmesbesucher eine PTB-Waffe ein, er bekam für die restliche Kirmesdauer Betretungsverbot.

Am Samstag sammelten sich im Bereich des Autoscooters und des Busbahnhofs wieder  mehrere größere Personengruppen, von den Nationalitäten her gemischt, Deutsche wie Migranten. „Sie verhielten sich zwar leicht auffällig und provozierend, allerdings wurde durch uns starke Präsenz gezeigt. Daher blieb es insgesamt friedlich“, schildert Röwekamp.

Nach Kirmesende am späten Samstagabend „meinte ein junger Mann im Bereich des Busbahnhofs drei junge Frauen betanzen zu müssen“, nennt der Polizeisprecher einen weiteren Vorfall. Die Frauen bewiesen kühlen Kopf, ließen sich nicht provozieren und den lästigen „Tänzer“ einfach stehen.

„Eine strafbare Handlung lag nicht vor. Der junge Mann wurde dennoch von uns kontrolliert und zur Feststellung der Identität mit zur Wache genommen. Auch ihm wurde ein Betretungsverbot für die Kirmes erteilt – obwohl er sich, wie gesagt, nicht strafbar gemacht hatte“, unterstreicht der Polizeisprecher. „Aber er sollte erst gar nicht erst in Versuchung kommen, seine Störungen fortzusetzen.“

Bei dem aufdringlichen jungen Mann handelte es sich laut Röwekamp um einen 16 jährigen Afghanen, der in Bönen gemeldet ist.

Der Sonntag verlief dann störungsfrei, da auch nicht mehr so gut besucht, schließt Thomas Röwekamp seinen Bericht: „Bei einigen Personen wurde die Identität festgestellt, aber das war alles.“

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1 KOMMENTAR

  1. Tolles Kirmes Resümee wenn man nur durch Polizeipräsenz und Polizeischutz das Kirmesgelände betreten kann. Mir fehlt hier nur noch zum Ergebnis das zufrieden lächelnde (grinsende) Gesicht unseres Landrates. Gleichzeitig werden wir wieder verarscht durch die Veröffentlichung der neuen Kriminalstatistik die einen signifikanten Rückgang der Straftaten aufzeigt aber verschweigt dass der überwiegende Teil resultiert durch den Rückgang der „ausländerspezifische Vergehen“ also die Einreise ohne Pass die heute nicht mehr als Vergehen registriert wird. Viele Kleinstraftaten wie Handyraub werden nicht mehr auf Empfehlung der Polizei aufgenommen da der Aufwand das „Ergebnis“ nicht rechtfertigt. Einige können nicht angezeigt werden da die Polizei erst gar nicht zum Tatort kommt.(Bericht RB) .Wann endlich beginnen unsere Politamateure vom LR über die MDB bis zur Bundespolitik die Probleme nicht mehr zu verdrängen, schön zu reden und die Wahrheiten zu verbiegen sondern endlich anzufassen damit wir ohne Polizeibegleitung öffentliche Veranstaltungen besuchen können..