Know How der UKBS ist stark gefragt

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UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer vor dem Verwaltungsgebäude an der Friedrich-Ebert-Straße. (Archivbild RBU)
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Preiswerter Wohnraum wird immer knapper.

Förmlich „unter den Nägeln“ brennt der Politik das Problem, immer weniger Wohnraum für immer mehr Menschen zur Verfügung zu haben. „Das zwingt zum Handeln“, weiß auch Geschäftsführer Matthias Fischer von der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS).

Gleich zwei „Hilferufe“ haben den rührigen Chef des kommunalen Wohnungsunternehmens aus der Nachbarschaft erreicht – aus den Kreisen Soest und Steinfurt.

Dabei geht es jeweils darum, kommunale Wohnungs- und Baugesellschaften auf Kreisebene ins Leben zu rufen. Gern will man sich dabei das „Know how“ der UKBS zunutze machen und aus der Erfahrung im Kreis Unna schöpfen.

Immerhin kann die UKBS auf eine mehr als 75jährige Tätigkeit zurückblicken und hat in dieser Zeit fast 3.000 Wohnungseinheiten in den Gesellschafterkommunen geschaffen. Auch bei anderen für Kommunen wichtigen Einrichtungen hat die UKBS geplant und gebaut, so u.a. Kindergärten, Büro- und Betriebsräume, Versorgungszentren und sogar ein Altenzentrum.

34 Mio. Euro würde – möchte – die UKBS momentan im Kreis Unna investieren für eine Sozialbau-Offensive. Das Problem: Es fehlen Grundstücke. Deshalb geht es leider zäh voran.

Doch die Emsigkeit des kommunalen Unternehmens ist offensichtlich weit über die Kreisgrenzen hinaus nicht verborgen geblieben. So erklären sich die beiden aktuellen Anfragen.

Während in Soest noch im Vorfeld diskutiert wird, ist die Bitte aus dem Kreis Steinfurt bereits konkret. Für den 16. Mai hat der dortige Landrat Dr. Klaus Effing den UKBS-Chef – wie es in der Einladung heißt – „als ausgewiesenen Sachkenner der Materie“ nach Steinfurt in den Fachausschuss des Kreistages eingeladen, „um über Erfahrungen und insbesondere die Chancen einer Kreisbaugesellschaft zu berichten“. Dabei zeigt sich der Landrat in seinem Anschreiben überzeugt, „dass im Kreis Unna eine solche Gesellschaft offensichtlich schon mit großem Erfolg arbeitet“.

Er hofft deshalb, dass Fischers Bericht aus dem Kreis Unna den Mitgliedern des Kreistages bei der Entscheidungsfindung eine wichtige Hilfe sein werde.

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