Rettungskräfte bedroht: Dortmunder pöbelt und fuchtelt mit Messer

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(Foto: Rundblick)
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Auto? Geklaut! Führerschein? Hatte er nicht. Dafür aber mächtig Promille im Blut.

Und das war noch nicht alles…

Es begann mit einer Chaosfahrt im Nachbarkreis: Mit einem Kleintransporter beschädigte ein 39-jähriger Dortmunder am gestrigen Dienstagnachmittag (24.April) in Meinertshagen zwei Verkehrszeichen.

 

Kurz darauf meldete ein Zeuge ein halb auf der Fahrbahn stehendes Auto in Kierspe, in dem sich Mann mit gesundheitlichen Problemen befände: Der flüchtige Unfallverursacher. Den Kleintransporter hatte der Dortmunder, der keinen gültigen Führerschein (mehr) hat, zuvor von einer Baustelle gestohlen.

Die Rettungswagenbesatzung, die ihm aus dem Auto helfen wollte, bedrohte der stark Betrunkene mit einem Teppichmesser.

„Der Mann saß zusammengesunken am Steuer des Wagens, aber als die Rettungskräfte helfen wollten, fuchtelte er mit dem Messer herum und pöbelte lautstark. Behandelt wurde er nicht mehr, unsere Kollegen fixierten ihn und brachten ihn in die Ausnüchterungszelle“, schildert Pressesprecher Dietmar Boronowski von der Polizei des Märkischen Kreises den Vorfall. „Er war sturzbetrunken und konnte sich nicht mehr benehmen.“

Der 39-Jährige, der die deutsch-polnische Staatsbürgerschaft hat, muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und Bedrohung von Rettungskräften verantworten.

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