Protest gegen Sparpläne aus Unnas Süden wie Norden

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Königsborns Ortsschild. (Archivbild RBU)
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Man werde sich „in den Sturm stellen“, versicherte SPD-Ratsherr Sebastian Laaser bei der  emotionsgeladenen Sparbeschluss-Debatte (Bericht HIER) am Donnerstagabend in der Ratssitzung. Zumindest ein ordentliches Windchen pustet den sparbeflissenen Ratsvertretern jetzt schon aus zwei Himmelsrichtungen gleichzeitig ins Gesicht.

Nachdem den Ratsvertretern schon am Vorabend der Sitzung eine steife Brise aus Süd ins Gesicht wehte – der Sportverein Blau-Rot Billmerich protestierte gegen das Aus seines Waldstadions – frischt jetzt der Wind zusätzlich aus Norden auf.

Die Königsborner wollen die Schließung ihrer Bürgeramts-Außenstelle an der Rollmannstraße offenbar nicht widerstandslos hinnehmen.  Eine Unterschriftenaktion ist gestartet. Listen liegen in der Gaststätte „Spiegel“ am Königsborner Markt aus.

Die Schließung der Bürgerservice-Nebenstellen (auch Hemmerde, Lünern und Massen sind betroffen) wurde – zumindest was Massen und Königsborn betrifft – am Donnerstagabend auf Antrag der SPD noch einmal aus dem Sparpaket herausgenommen, zusammen mit der Aufgabe der Sportplätze in Billmerich und Alte Heide. Man wolle die Notwendigkeit der Schließung den Bürgern noch einmal erklären, argumentiertend die Genossen um Fraktionschef Volker König. Das sei „nicht richtig kommuniziert worden“ (Ratsherr Bernd Dreisbusch).

An den vom Arbeitskreis „Haushaltskonsolidierung“ beschlossenen Schließungen selbst soll der Aufschub nichts mehr ändern, sofern sich nicht (CDU-Chef Fröhlich) noch „neue Erkenntnisse“ ergeben.

 

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