Randale-Aus dank Videoüberwachung

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Das Orchesterzentrum in der Dortmunder Brückstraße. (Foto: Rundblick)
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„Gestritten, gesehen, gefunkt, Gewahrsam“, freut sich die Dortmunder Polizei.

Am frühen Sonntagmorgen konnten die Beamten dank Videoüberwachung gegen 05:10 Uhr frühzeitig einschreiten und Schlimmeres verhindern.

Drei junge Männer hatten auf der Brückstraße – die bekanntlich von Kameras überwacht wird – Randale gemacht. Dies sah die Leitstelle auf den Monitoren und schickte einen Streifenwagen.

Am Orchesterzentrum wurden die Polizisten auch schon fündig: „Ein 21-jähriger Dortmunder war besonders gut zu erkennen, schließlich hob er zur Begrüßung einen Plastikstuhl in die Luft“, beschreibt Polizeipressesprecher Sven Schönberg die Situation.

Die alkoholisierten Männer zeigten sich renitent, sie befolgten weder Anweisungen noch wollten sie sich ausweisen. Der 21-Jährige ging auf die Beamten los – und landete mit Handschellen im Streifenwagen. Sein 24-Jähriger Begleiter aus Schwerte tat es ihm nach und fand sich ebenso in Handfesseln wieder.

Beide kamen ins Gewahrsam, der Dritte, ein 24-jähriger Dortmunder, bekam einen Platzverweis.

Die erste Bilanz der Videoüberwachung an verschiedenen Orten in Dortmund (Brückstraße, Platz von Leeds und in der „Helle“) war nach einem Jahr positiv. 16 Stunden pro Woche haben speziell geschulte Beamte diese Orte an den Wochenenden und an „einsatzrelevanten Tagen“ (z.B. Karneval, Halloween) von 22:00 bis 06:00 Uhr im Blick.

Polizeipräsident Gregor Lange kündigte im Dezember 2017 an, die Ausweitung der Videobeobachtung in andere Bereiche der Stadt Dortmund zu prüfen. Die Videoüberwachung der Brückstraße wird auch 2018 fortgesetzt. Zur ausführlichen Meldung der Dortmunder Polizei geht es HIER.

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