… jetzt aber: Großprojekte „Indupark“ und „Zechenstraßenbrücke“ starten

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Der Indupark Ost in Unna. (Foto RBU)
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Was lange währt… ist jetzt zur Umsetzung gediehen.

Zwei mehrmals verschobene millionenteure Sanierungsprojekte in Unna sollen jetzt endlich umgesetzt werden. Das eine in wenigen Wochen – noch im Frühsommer, das andere startet am kommenden Montag..

Indupark

Mit der Sanierung der Schlaglochpisten im Indupark Ost soll es nach Auskunft der Stadtpressestelle am Montag, 7. Mai, losgehen.

Den Anfang macht der südliche Stich der Heisenbergstraße. Die Baustelle wandert dann sukzessiv in kleinen Abschnitten durch den Industriepark.

Einen ersten Anhaltspunkt, wann in welchem Straßenabschnitt Arbeiten geplant sind, gibt es auf der Webseite der Stadt Unna unter „Aktuelle Informationen zu Baustellen“.

Dort will die Stadt auch regelmäßig Informationen über den aktuellen Baufortschritt sowie die  geplanten Sperrungen einpflegen. „Dies bietet Interessierten und Betroffenen die Möglichkeit, sich kontinuierlich über den Stand der Maßnahme zu informieren“, lädt die Stadt ein.

Aufgrund der Unwägbarkeiten einer derart umfangreichen Baumaßnahme sind terminliche Verschiebungen nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. „Die genannten Ausführungstermine können sich daher jederzeit verändern“, warnt die Stadt vor.

Die Sanierung der zerklüfteten Straßen im Industrie-und  Gewerbegebiet am Indupark-Kreisel/Autobahnzufahrt/B1 wird 5,6 Mio. Euro kosten und über 70 Einzelbauabschnitte umfassen. Schon im Herbst 2017 sollte es ursprünglich losgehen, doch die zahlreichen Abstimmungsgespräche schoben das Projekt um ein halbes Jahr nach hinten.

Bahnbrücke Zechenstraße

Die Sanierung der Brücke Zechenstraße soll voraussichtlich im Juni starten, kündigte uns Stadtsprecherin Katja Sahmel vor 14 Tagen an. Die nur noch eingeschränkt verkehrssichere Bahnbrücke auf der Zechenstraße (kurz vor/hinter der Abzweigung zur Hammer Straße) ist bereits seit über 3 Jahren teilgesperrt, eine Baustellenampel regelt den jeweils einspurigen Verkehr.

Für 1,1 Millionen Euro aus städtischen Haushaltsmitteln wird die Brücke nun mittels einer modernen Technik stabilisiert: Sie bekommt eine Unterfütterung in Form eines Wellstahltunnels. Dafür werden die Gleise tiefer gelegt. Das ist laut Stadt preiswerter, als eine komplett neue Brücke zu bauen.

Seit Ende November 2014 ist die Zechenstraßenbrücke auf Einbahn verengt.  Als Tonnagebegrenzung gelten 30 Tonnen und als Tempolimit 30/km.

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