Junge PS-Protze bekommen nun Quittung für illegales Rennen

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Symbolbild. (Pixabay, PublicDomainPictures)
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Es sollte ein dröhnendes Kräftemessen sein, eine pferdestärkenstarke Leistungsschau. Am Ende stehen die beiden jungen PS-Protze nun erst mal ohne jegliche PS da.

Rückblick:

Am 30. Oktober 2017 lieferten sich zwei junge Männer (damals 20 und 21) iin Hörde offenbar ein illegales Autorennen. Im Audi und BMW rasten sie mit  mindestens 80 bis 90 km/h über die Konrad-Adenauer-Allee, der BMW scherte an einem Fahrbahnteiler auf die Gegenspur aus und raste verbotswidrig links – im Gegenverkehr – an der Verkehrsinsel vorbei… Die Polizei konnte die rasende Fahrt rechtzeitig stoppen, bevor noch ein schweres Unglück geschah.

Der BMW-Fahrer wurde seinen Führerschein an Ort und Stelle los, beide wurden nach dem  „neuen“ Straftatbestand § 315 d Strafgesetzbuch angezeigt („verbotene Fahrzeugrennen“), Am gestrigen Donnerstag (3. Mai) gab es vor dem Amtsgericht Dortmund die finale Quittung für beide:

Der Richter verhängte Geldstrafen von 1000 bzw. 1200 Euro („für beide fast gleichbedeutend mit einem Monatsgehalt“, bemerkt Polizeizsprecherin Amanda Nottenkemper), zudem ist nun auch der Audifahrer seinen Führerschein los.

„Bis beide überhaupt wieder darüber nachdenken können, ihren Führerschein erneut zu erwerben, müssen bei dem BMW-Fahrer nun vier Monate und bei seinem ,Kontrahenten´ noch zehn Monate Frist vergehen“, betont die Polizeisprecherin und schließt: „Bis dahin können sich die beiden vielleicht überlegen, ob sie das Rennfahren demnächst den Profis in der Formel 1 überlassen wollen…“

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