Offene Ganztagsbetreuung in Unna kostet ab August mehr

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Eine Grundschülerin beim Schreiben. (Symbolbild / Pixabay)
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Die Ganztagsbetreuung an Unnas Grundschulen wird teurer. Grund sind gestiegene Personalkosten der Träger.

Um eine qualitativ gleichbleibende Betreuung zu gewährleisten, brauchen sie mehr Geld.

Der Schulausschuss soll in seiner Sitzung am Montag (7. Mai) daher die Anhebung der Trägerbudgets für die Offene Ganztagsschule (OGS) beschließen. Der kommunale Eigenanteil (der sich aus dem Zuschuss der Stadt und Elternbeiträgen zusammensetzt) soll ab dem 1. 8. 2018 jährlich um 3 Prozent steigen.

Der Haushaltsplan sieht laut Vorlage für die Schulausschusssitzung folgende Beträge vor:

2018: Auszahlung an die Träger 2.060.000 €; davon

  • Landesförderung 1.050.000 €
  • Elternbeiträge 510.000 €
  • Städtischer Eigenanteil 500.000 €.

Hintergrund:

Der Landeserlass 11-02 Nr. 19 „Zuwendungen für die Durchführung außerunterrichtlicher Angebote der offenen Ganztagsschule im Primarbereich“ wurde geändert. Dieser sieht vor, die Fördersätze zum 01.08.2018 einmalig um 6 % und den kommunalen Anteil um 3 % anzuheben – und dann jedes Jahr zum 01.08. jeweils um 3 %. Der kommunale Anteil setzt sich aus städtischen Haushaltsmitteln sowie Elternbeiträgen zusammen.

Die Träger der OGS sehen auch künftig einen dringenden Handlungsbedarf, das Budget pro Kind aufgrund von Kostensteigerungen im Bereich der Personalkosten anzupassen um keine Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen.

In der Vorlage für die Sitzung heißt es weiter:
„Das Land NRW weist darauf hin, dass aus den bisherigen Bewilligungen nicht geschlossen werden kann, dass die Förderung auch in künftigen Haushaltsjahren im bisherigen Umfang erfolgt. Von daher sind Anpassungen in den Folgejahren von der Förderzusage des Landes und der Genehmigung des städtischen Haushaltsplanes abhängig. Die Auszahlung an die Träger der OGS erfolgt nach Eingang des Zuwendungsbescheides. “

Die Budgetbeträge je Kind erhöhen sich demnach wie folgt:

ab 01.08.2018 von 2.029 € auf 2.120 €;

ab 01.08.2019 auf 2.184 €.

Die zusätzlichen Budgetbeträge (Differenzbetrag zwischen dem Fördersatz „Kinder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf“ und dem Fördersatz „Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf“) je Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung bzw. aus neuzugewanderten Flüchtlingsfamilien oder in vergleichbaren Lebenslagen zugewiesen erhöhen sich wie folgt:

ab 01.08.2018 von 1.040 € auf 1.103 €;

ab 01.08.2019 auf 1.136 €.

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