In Gebüsch gezerrt – 16Jährige offenbart sich erst Monate nach brutaler Vergewaltigung

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Symbolbild / Pixabay
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Das junge Mädchen offenbarte sich erst Anfang voriger Woche.

Es war ein entsetzliches Erlebnis, das der 16jährigen Schülerin aus Lippstadt Mitte Februar widerfuhr. Sie wurde abends von einem Mann vom Fahrrad gezerrt und brutal vergewaltigt.

Wie die Schülerin jetzt der Kripo schildert, war sie an einem Abend in der Woche vor dem 18. Februar (an den genauen Tag konnte sie sich nicht erinnern) gegen 19:30 Uhr auf ihrem Fahrrad auf dem Nachhauseweg.

In der Nähe eines Spielplatzes an einem Waldstück (am Rüsing, etwa 30 bis 40 Meter östlich der Bahnschranke) sei sie plötzlich von einem unbekannten Mann vom Fahrrad gestoßen worden, gab das Mädchen gegenüber der Kripo an. Der Täter habe sie einige Meter vom Weg weg in die Büsche gezogen und sie dort vergewaltigt. 

„Die 16-Jährige war so geschockt, dass sie nur wenig Widerstand leistete“, gibt der Soester Kreispolizeisprecher Frank Meiske die Schilderung des jungen Sexualopfers wieder. Nachdem der Täter von ihr abgelassen hatte, flüchtete sie mit dem Fahrrad nach Hause.

Dort erzählte sie jedoch auch ihrer Mutter nichts von der schrecklichen Tat, sondern versuchte, das traumatische Erlebnis selbst zu bewältigen.

Jetzt, nach vielen Wochen, hat sie sich der Mutter und der Polizei offenbart.

Die Kriminalpolizei ist jetzt auf der Suche nach einem Mann, den die 16Jährige wie folgt beschreibt:

Etwa 30 bis 40 Jahre alt, schmale bis normale Statur, keinen Bart. Vom Aussehen her vermutlich Südosteuropäer. Er sprach Deutsch mit Akzent. Bekleidet war er trotz des kalten Wetters am Tattag lediglich mit einer schwarzen Mütze, einer Jeans und einem T-Shirt – keine Jacke. Auffällig waren die schmalen Lippen und die für einen Mann hohe Stimmlage.

Die Kriminalpolizei sucht jetzt Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Telefon: 02941-91000. (fm)

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