Wohnmobil kracht auf Kleintransporter: A1 stundenlang dicht – 2 Verletzte

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Rettungshubschrauber im Anflug. (Archiv RBU)
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In der Spitze schwoll der Stau auf über 10 Kilometer an.

Heftige Auswirkungen hatte heute Mittag (7. 5. ) die Kollision zwischen einem Wohnmobil und einem Kleintransporter auf der A1 zwischen Unna und Kamen. Zeitweise waren alle Fahrspuren in Richtung Bremen gesperrt bzw.  nur eingeschränkt befahrbar.

„Inzwischen ist die Fahrbahn wieder komplett frei!“, teilte Polizeisprecherin Cornelia Weigandt gegen 15.30 Uhr mit.

Bei dem Unfall gab es zum Glück nur zwei Leichtverletzte. Aber die Auswirkungen waren gravierend.

Die Ursache war ein Klassiker: Auffahren im Stau. Besagter Stau bildete sich gegen 11.25 Uhr zwischen Unna und Kamen-Zentrum.

Ein 24-jähriger Lkw Fahrer aus Bönen bremste entsprechend runter. Auch ein nachfolgender Kleintransporterfahrer (19, aus Lindern) bremste rechtzeitig.

Nicht aber mehr derr 62-jährige Fahrer eines nachfolgenden Wohnmobils. Sein tonnenschweres Gefährt krachte auf das Heck des Transporters, schleuderte dann nach links und prallte dort gegen die Mittelschutzplanke. Der Kleintransporter prallte gegen den Anhänger des davor wartenden Gespanns und blieb schwer beschädigt auf dem Seitenstreifen stehen.

Zur Rettung war auch ein Rettungshubschrauber angefordert, der auf der Fahrbahn landete. Der 24-jährige aus Bönen und der 19-Jährige verletzten sich bei dem Unfall glücklicherweise jedoch nur leicht.

Nach einer kompletten Sperrung zur Unfallaufnahme wurde die Fahrtrichtung Bremen nach rund 60 Minuten teilweise frei gegeben. Der rechte Fahrstreifen blieb bis zur Räumung und Säuberung bis um kurz vor 15 Uhr gesperrt.

Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 25.000 Euro.

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