Wilhelmshöhe wieder Unfallhäufungspunkt – 5 neue und 2 bekannte Brennpunkte in Unna

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Die Kreuzung auf der Wilhelmshöhe zwischen Fröndenberg und Unna. (Archivbild RBU)
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Sie war viele Jahre Unfallbrennpunkt, wurde durch die Ampelanlage nachhaltig sicherer – im vorigen Jahr krachte es an der Wilhelmshöhe aber wieder häufiger. Deshalb gilt sie jetzt erneut als „Unfallhäufungspunkt.“

Damit ist die große Kreuzung auf der Höhe zwischen Unna, Fröndenberg und Billmerich (Iserlohner Str. (B233) /Hubert-Biernat-Str./Kluse) wieder in den Focus der Kreis-Unfallkommission gerückt.

 

Zusammen mit 15 weiteren Unfallstellen, die die Kreispolizeibehörde für 2017 als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat.

Allein 7 davon liegen in Unna – 2 alt bekannte und 5 neue „Ecken“, wo es 2017 besonders oft bzw. besonders schwerwiegend gekracht hat.

Die beiden schon leidlich bekannten Unfallhäufungsstellen in Unna sind:

 

der Kreishaus-Kreisel (Viktoria-/Kant-/Hansa-/Friedrich-Ebert-Straße) – trotz seiner dauerhafter Verengung auf Einspurigkeit;

und (unten) die Kreuzung B1/Hertinger Straße – als erster Schritt, diese (und die anderen beiden innerstädtischen B1-Kreuzungen) sicherer zu machen, wurde Anfang März die Höchstgeschwindigkeit auf der gesamten Strecke von 70 auf 50 km/h reduziert.

 

Die 5 neuen Unfallhäufungspunkte:

B1 / Nordlünerner Straße in Lünern;

Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Parkstraße / Afferder Weg in Königsborn;

Ostring / Ringtunnel;

Kleistraße / Unnaer Straße in Massen;

Feldstraße / Hillering.

Die übrigen Unfallhäufungspunkte liegen im Nordkreis (zu finden auf der Homepage des Kreises Unna).

Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Stellen möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen. Sofern Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die fraglichen Stellen sicherer machen können (zuweilen ist einfach ganz überwiegend der „Faktor Mensch“ ausschlaggebend), regt die Unfallkommission diese an: Die Palette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und -lenkung über die Verkehrsüberwachung bis hin zu baulichen Maßnahmen.

Ab diesem Jahr verkürzt ein Erlass des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung übrigens die „Reaktionszeiten“ der Unfallkommission. So sollen ausgemachte Unfallhäufungsstellen im Kreis nicht mehr jährlich, sondern quartalsweise (also viermal jährlich) thematisiert werden.

Außerdem wird es künftig besondere Untersuchungen von Motorradunfällen, Unfällen in Kurven und Baumunfällen geben, teilt der Kreis abschließend mit. Die Daten dafür liefert die Bezirksregierung Arnsberg.

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